Lange Nacht des Leipziger Sportes
Vergangenen Samstag war es soweit, die Lange Nacht des Leipziger Sportes fand erstmals mit Beteiligung des
sächsischer Badmintons statt.
Wie es sich für ein Nachtturnier gehört, wurde der Turnierbeginn auf die Abendstunden gelegt. 19 Uhr trafen sich
über 30 Nachtschwärmer in der sehr schön sanierten Halle der HTWK Leipzig. Dass es an diesem Abend niemand wirklich
eilig hatte, zeigte schon der verzögerte Spielbeginn nicht vor 20 Uhr.
Das Feld der Starter aus immerhin 3 Bundesländern war recht durchmischt; gut ein Drittel setzte sich aus
Hobbyspielern zusammen und an der Spitze standen Spieler mit Sachsenliga-Erfahrung. Für ein so breites Teilnehmerfeld
bot sich ein Turnier im Schleifchen-Modus an. Hierbei werden in beliebig vielen Vorrunden immer wieder neue
Paarungen zusammen gelost. Für eine absolut objektive Zusammenstellung der Spielpaarungen sorgte eine ausgeklügelte
und zum Leidwesen so mancher auch völlig unbestechliche Turniersoftware.
Nach einer Turnierdauer von über 6 Stunden machte sich im Gegensatz zu den meisten Spielern bei der Turnierleitung
allmählich Müdigkeit breit. Deshalb bildeten gegen 2 Uhr nach insgesamt 15 Vorrunden (!) die besten 16 Spieler die
8 Mixed-Paarungen des Viertelfinales. Neben Geschick auf dem Spielfeld benötigte man auch etwas Glück, um sich hier
zu qualifizieren. Vielleicht lag es am Fehlen des Letzterem, vielleicht auch an der ungewöhnlichen Spielzeit, dass
einige der Topspieler dieser Hürde nicht nehmen konnten.
Letztendlich konnten sich im Finale gegen 4 Uhr morgens Lydia Großöhme (HSG DHfK Leipzig) mit Philipp Bauermann
(BC SW Köln) mit 21:19 und 22:20 knapp gegen Mohammed Kibria (TSV 1886 Markkleeberg) und Van Vu Quang
(vereinsloser Hobbyspieler) durchsetzen. Den 3. Platz sicherten sich Sven Schreiter (TSV 1886 Markkleeberg) und
Altmeister Wolfram Schatz (WSG Probstheida).
Ein großes Dankeschön geht an den Sponsor Wilson, der die heiß begehrten Preise und die Bälle gestellt hat. Weiterhin
bedanken wir uns bei der HTWK Leipzig für das Bereitstellen der Spielhalle.
Michael Götz
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