Wettkampfgeschehen vom Wochenende
Regionalliga
Von den sächsischen Teams blieb allein Zittau ungeschoren und steht nach einem 6:2 gegen Markheidenfeld und einem
8:0 gegen Bad Königshofen weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellenspitze.
Jeweils einen verdienten 5:3 Sieg gegen Röttenbach konnten DHfK Leipzig und BV Zwenkau einfahren, zwei starke
Röttenbacher alleine reichen in dieser Liga eben nicht mehr aus. Gegen den zweiten Gegner des Wochenendes, Lauf,
mussten allerdings beide Teams eine 3:5 Niederlage hinnehmen, wobei die Niederlage der DHfK Leipzig insofern
schmerzlicher war, da sich Lisa Baumgärtner auch noch verletzte. Da wünschen wir natürlich eine schnelle Genesung
von dieser Stelle. Trotz der Verletzung gab es noch fünf Dreisatzspiele, die die Ausgeglichenheit von Lauf und
Leipzig zeigen, ein Remis wäre somit sicher verdient gewesen. Die Ergebnisse des Wochenendes sorgen nun aber dafür,
dass Lauf an Leipzig vorbeizieht und auf Zwenkau den Abstand um zwei Zähler vergrößert.
Die geringste Punkteausbeute erzielte aber das Team aus Niederwürschnitz. Ihre zwei Ausländer waren verhindert, am
zweiten Wettkampftag musste aus taktischen Gründen zudem auf Patrick Flemming verzichtet werden, sodass als Fazit
lediglich ein einziges Pünktchen aus dem Remis gegen Marktheidenfeld mitgenommen werden konnte. Dennoch halten sie
Tabellenplatz 3, auch wenn ihnen Lauf nun mehr als nur im Nacken sitzt.

Sachsenliga
Alles auf Null heißt es in der Sachsenliga. Gleich fünf Teams mit nur 2 Punkten Differenz tummeln sich an der Tabellenspitze,
jeder Ausrutscher kann hier gleich einige Tabellenplätze kosten. Noch steht Röhrsdorf ganz oben, allerdings kostete die
Niederlage gegen die SG Gittersee doch einiges von dem erarbeiteten Vorsprung. Da auch Röhrsdorfs Zweite gegen das
Gitterseer Team verlor, kann die SG Gittersee mit den erzielten vier Punkten einen Tabellenplatz gewinnen, den
Abstand nach ganz oben verkürzen und mit dem Spieltag rundum zufrieden sein. Zu denselben Glücksgefühlen dürfte es
beim TSV Dresden gekommen sein, denn mit ebenfalls zwei Siegen (8:0 gegen Markranstädt, 5:3 gegen Taucha) konnten auch
sie sich um einen Platz verbessern und mit dem Tabellenführer sogar gleichziehen. Vom Spitzenquintett die meisten
Federn musste der Tauchaer SV lassen. Während die Niedersedlitzer mit einem Sieg und einem Unentschieden (eben
gegen Taucha) wohl recht gut leben können, sind ein Remis und eine Niederlage für Taucha gleichbedeutend mit
einem Abrutsch in der Tabelle von zwei auf fünf. Weiter nach unten geht es aber keinesfalls, denn das Kellertrio
Röhrsdorf II, Markranstädt und SG Gittersee II haben schon ein ordentlichen Rückstand auf Taucha und werden somit
die Absteiger unter sich ausmachen. Da alleine Röhrsdorf II - im Duell gegen SG Gittersee II - siegen konnte, dürften
diese sich wohl die meisten Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Sachsenklasse West
Hier lässt sich noch kein Spieltagsfazit ziehen, da beide Tauchaer Spiele kurzfristig verlegt werden sollen und
demzufolge noch nicht stattgefunden haben. Da diese aber entscheidenden Einfluss auf die Tabelle haben könnten,
lassen sich bezüglich der Tabellenplätze noch keine endgültigen Aussagen treffen. Die erfolgreichste Mannschaft des
Spieltages ist bisher Markkleeberg, die mit vier Punkten das Maximum erzielten und mit dem Sieg gegen Meerane einen
direkten Tabellenkonkurrenten hinter sich lassen konnten. DHfK Leipzig II kann mit ihren drei Punkten sicher auch gut
leben, konnte man doch so einen Mittelfeldplatz in einen sehr sicheren Mittelfeldplatz umwandeln. Wenig Grund zur
Freude hatten hingegen die Spieler aus Meerane, die nur einen Zähler einfahren konnten, aber im Spiel gegen Markkleeberg
immerhin die Leistung fertig brachten, nicht in einem einzigen Spiel einen Entscheidungssatz zu benötigen. Da die
Fahrstrecke nach Leipzig auch nicht allzugroß ist, vermute ich mal, dass dadurch genügend Zeit für ein sehr anständiges
Mittagessen zur Verfügung stand und man dermaßen gestärkt dann auch den Punkt in Leipzig holen konnte. Eine Taktik, die
man im Auge behalten sollte.

Sachsenklasse Ost
Nun, die Würfel waren am letzten Spieltag schon gefallen, alles was jetzt noch geschieht, ist größtenteils das
Eintreten der gestellten Erwartungen. Zittau bleibt ungeschlagen, der Radebeuler BV punktlos - und dann vermisst man
auf einmal den Tabellenzweiten Freiberg. Nun, sicher stehen die Freiberger noch in der Tabelle, aber nur auf Platz Drei.
Eine Niederlage gegen Radebeuler BV II sorgte dafür, dass die Meißner an den Silberstädtern vorbeiziehen. Und ein
Punktgewinn von Radebeul geht durchaus in Ordnung, es gab lediglich ein knappes Spiel (1. Herreneinzel: Sven
Hendrich - Marcel Götze 16-21 21-15 23-21), sodass die Freiberger auch mit einem Sieg in diesem Spiel über ein
Remis nicht hinausgekommen wären. Nun stehen Radebeuler BV II und Freiberg punktgleich auf Platz 3 und 4, und Meißen
schummelt sich an beiden vorbei auf Platz 2. Wobei schummeln sicher nicht ganz stimmt, immerhin besiegten sie beide
Teams des Radebeuler BV mit 5:3 und somit hätten es die Radebeuler selbst in der Hand gehabt, Vizetabellenführer zu
werden.
Da TSV Dresden II im Kellerduell gegen Görlitz die Oberhand behielt, verabschieden sie sich endgültig aus den
Abstiegsregionen und lassen Görlitz und Radebeul dort alleine zurück.

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