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seit 12.08.2006



Bericht

Online seit: Montag, 21.12.2009 23:08, Autor: André Künzel

Wettkampfgeschehen vom Wochenende

Regionalliga

Wenig vorweihnachtliche Freude kam bei den Spielern des TSV Niederwürschnitz auf. Bei der Fahrt zum Auswärtsspiel in Zittau hatten die Niederwürschnitzer einen Unfall, bei dem aber glücklicherweise kein Spieler verletzt wurde. Die 0:8-Niederlage wegen Nichtantreten verkommt da natürlich zur Nebensache.
In der zweiten sächsischen Partie konnten die Spieler der DHfK Leipzig ihren 5:3 Hinspielerfolg geben den BV Zwenkau wiederholen. Die erstmals in dieser Saison eingesetzte Josi Benndorf konnte für Leipzig einen Punkt holen, zuletzt lohnte sich schon der Ersteinsatz von Candida Pretzsch, also bei den Damen können die Leipziger sehr erfolgreich rotieren – einen Luxus, den sich in Sachsen sicher nur wenige Vereine leisten können. Auf Zwenkauer Seite war Carsten Teschner mit zwei Siegen (2.HD mit René Hübner und 2.HE) der beste Spieler, da aber nur noch ein knapper Mixerfolg dazukam, blieb den Zwenkauern auch diesmal ein Punkterfolg gegen Leipzig verwehrt. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass alle drei Zwenkauer Siege in Dreisatzspielen errungen wurden, die drei sicheren Partien des Spieltages gingen allesamt an Leipzig, sodass der Sieg also schon in Ordnung geht.


Sachsenliga

Wenig überraschendes gab es in den Partien Röhrsdorf zwei gegen eins, Gittersee zwei gegen eins und Taucha gegen Markranstädt. Favoritensiege in allen Spielen, bleibt nur noch die Partie des TSV Dresden gegen BV Niedersedlitz übrig. Hier stand der Geist der Weihnacht wohl im Vordergrund, denn man trennte sich schiedlich friedlich 4:4. Ziemlich schnell dürfte man auch zum Kekseessen übergegangen sein, denn mit Dreisatzspielen hielten sich die beiden Teams nicht allzuoft auf (lediglich 1). Einziger Wermutstropfen ist sicher die Spielaufgabe von Volker Hempel, die hoffentlich nicht auf eine schwerwiegende Verletzung zurückzuführen ist. Ein Blick auf seine bisherige Erfolgsquote deutet aber darauf hin, dass es am Endergebnis auch nichts geändert hätte.
Was diese 4:4 wert ist, lässt sich noch nicht so recht abschätzen, denn es ist irgendwie zum Sterben zuviel und zum Leben vielleicht doch zuwenig. Niedersedlitz hat nun 3 Punkte Rückstand auf Platz Eins, der TSV statt geteilter Tabellenführung nun einen Punkt Rückstand und somit Gleichstand mit SG Gittersee I und zudem noch Taucha enger im Nacken.
Spannung bleibt in dieser Liga also garantiert, da kann man sich schon auf das neue Jahr freuen.


Sachsenklasse West

Im Spitzenspiel TSV Niederwürschnitz gegen BC Stollberg/Niederdorf machte sich der Einsatz von Patrick Flemming bezahlt, den man einmal in der ersten Mannschaft schonte, um ein Festspielen zu verhindern. Die 3 Siege in den Herreneinzeln waren der solide Grundstock für den Erfolg der Niederwürschnitzer, die mit den zwei Siegen von Andreas Meiner (2. HD mit Mario Scheithauer und GD mit Janine Mehlhorn) letztlich ein 5:3 feiern konnten. Damit haben sie in der Tabelle nun drei Punkte Vorsprung auf die Stollberger, die wohl bis zum Saisonende reichen sollten.
Im ebenfalls spannenden Spiel der DHfK Leipzig II gegen Markkleeberg siegten Erstgenannte mit 5:3 und konnten somit in der Tabelle mit den Markkleebergern gleichziehen. In der Sachsenklasse West haben damit 3 Teams 8:6 Punkte und auch die Stollberger sind mit 9:5 Punkten noch in Reichweite. Eine spannende Verteilung der Plätze 2-5 ist hier also im neuen Jahr zu erwarten.


Sachsenklasse Ost

Robur Zittau II konnte den 8:0 Hinspielerfolg gegen TSV Dresden II nicht wiederholen, es wurde „nur“ ein 7:1. Spielverderberin war Nora Fröhlich, die in drei Sätzen Lisa Rutsatz bezwang – man muss sich also fragen, ob Zittau zum Saisonende hin schwächelt? Sie haben nun immerhin schon 4 Spiele verloren... Noch stehen sie sicher an Position Eins, ihnen kommt natürlich auch zugute, dass sich die beiden Verfolger Freiberg und Meißen gegenseitig die Punkte abnehmen. Die Meißner empfingen letztes Wochenende die Freiberger und mussten denen wieder den Titel „Vizetabellenführer“ überlassen, da die Partie doch gerecht an die Gäste ging. Wie schon im Regionalligaduell zwischen DHfK Leipzig und BV Zwenkau konnten auch die Freiberger 3 klare Spiele für sich entscheiden, selbst bei einer gerechten Teilung der knappen Spiele hätten die Silberstädter also die Nase vorn gehabt. Freiberg steht nun mit 11:5 wieder auf Platz 2 der Tabelle, Meißen rutscht auf Platz 4. Punktgleich mit den Freibergern steht nun der Radebeuler BV II auf Platz 3 und ist somit die einzige zweite Mannnschaft, die vor ihrer Ersten steht. Wobei Radebeuler BV I diesmal gegen die Zweite ganz knapp am Punktgewinn dran war, der ja auch den ersten Punkt überhaupt bedeutet hätte. Da aber dann die beiden gespielten Dreisatzmatches und das knappe Zweisatzmatch doch an die zweite Mannschaft gingen, blieb es beim 3:5 aus Sicht der ersten Mannschaft und dem letzten Platz.








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