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seit 12.08.2006








Bericht

Online seit: Dienstag, 17.03.2009 23:17, Autor: BV Eibau und André Künzel

Südostdeutsche Meisterschaften der AK u22 in Eibau

Hier ist der Bericht vom BV Eibau:

Im Herreneinzel gab es spannende und schöne Spiele, aber aus sächsischer Sicht kaum Überraschungen. Beachtenswert ist der Sieg von Oliver Strick gegen Manuel Heuman vom PTSV Rosenheim und damit der Einzug ins Halbfinale, wobei der Rosenheimer schon im Achtelfinale gegen den Zittauer Tobias Axmann viele "Körner" lassen musste. Die an Eins und Zwei gesetzten Lucas Bednorsch (SG Schorndorf) und der Zittauer Steffen Adam bestritten am Ende das Finale, wobei Stefan nach hart umkämpften 1. Satz den Zweiten klar für sich entscheiden konnte und den Meistertitel verdient gewann.

Im HD hatten die sächsischen Paarungen sehr wenig Glück und die "Setzmeister" meinten es auch nicht gerade Gut. So gab esleider im Halbfinale ein vorgezogenes Finale Bednorsch/Heumann gegen Adam/Axmann, wo bei sich die Kombination aus Badenwürtemberg und Bayern das glücklichere Ende für sich hatten.

Im Damendoppel hatten die Paarungen aus Badenwürtemberg und Sachsen der bayrischen "Übermacht" nichts wirklich etwas entgegen zu setzen, sodass die Paarung Teuber/Giebfried (TSG Augsburg/PTSV Rosenheim) souverän die Meisterschaft gewann.

Im Dameneinzel erreichte Ina Tippelt nach einem guten Spiel gegen Anja Nichterwitz (TV Neuravensburg) das Halbfinale, mußte sich jedoch Tamara Teuber vom TSG Augsburg geschlagen geben. Die an Platz 1 gesetzte Stefanie Matt (BC Viernheim) wurde der Favoritenrolle gerecht und erreichte ungefährdet das Finale und setzte sich in einem spannenden Spiel gegen Tamara Teuber in drei Sätzen durch.

Im Mixed war für alle sächsischen Paarungen im Viertelfinale schluß, nur die an Platz 1 gesetzten Stefan Adam und Julia Engelhardt erreichten das Halbfinale. Dort trafen sie auf Buyze/Teuber (TSG Augsburg) und zeigten im zweiten Satz Nervenstärke und konnten ein 20:18 für die Gegener in ein 22:20 herumdrehen. Im Finale ließen die Zittauer nichts anbrennen und setzten sich gegen Heumann/Giebfried (PTSV Rosenheim) durch.


Hier ist ein weitere Bericht von der Pressestelle:

Mixed:

Eine nicht-repräsentative Umfrage im Pressebüro nach dem vermutlichen Sieger in dieser Disziplin stimmte tatsächlich völlig überraschend mit der Realität überein. Wer also sein Geld in ein Wettbüro gebracht hätte, der hätte nicht wirklich ein großes Geschäft gemacht, denn die an Eins gesetzten, in den vergangenen Jahren zumeist überzeugenden Oberlausitzer Stefan Adam und Julia Engelhardt haben sich nicht wirklich eine Blöße gegeben und ziemlich souverän den Titel geholt. Und dabei hatten sie zumindest ergebnistechnisch im Halbfinale größere Probleme gehabt, als im Endspiel gegen die an Zwei gesetzten Heumann/Giebfried (21:7, 21:17). Das Halbfinale gegen Buyze/Teuber (an Vier gesetzt) war von zwei knappen Sätzen geprägt, wobei mit dem 21:18 und 22:20 ein Entscheidungssatz vermieden werden konnte. Neben Adam/Engelhardt gibt es leider keine weiteren positiven Nachrichten, obwohl noch weitere 6 sächsische Mixed am Start waren, von denen aber schon nur noch zwei ihr Auftaktmatch gewinnen konnten. Dies waren Wendt/Tippelt (SG Gittersee), die Adam/Engelhardt unterlagen und Dubb/Wendt (DHfK Leipzig), die den Halbfinaleinzug gegen Bednorsch/Matt knapp 15:21, 21:17 und 18:21 verpassten.


Herreneinzel:

In dieser Disziplin konnten wir unsere zahlenmäßige Überlegenheit vollkommen ausspielen. Jeder Statistiker hätte Freude an diesen Zahlenspielen, angefangen mit der hundertprozentigen Siegquote in den Vorspielen, die zu einem sächsischen Spieleranteil von 56,25% im Achtelfinale führte (9 Sachsen/16 Spielern). In der unteren Auslosungshälfte stellte der BVS hierbei sogar 2/3 der Spieler, nimmt man nur das unterste Viertel kommt man gar auf 100%. Dies führte dazu, dass dort schon sicher 2 Sachsen das Viertelfinale erreichen (was andererseits natürlich zum sicheren Ausscheiden von 2 Sachsen führt). Durchsetzten konnte sich Stefan Adam mit leichten Problemen gegen Ronny Dubb und Sven-Matti Kamann mit einem sicheren Auftritt gegen Fabian Fritzsche. Ebenfalls ins Viertelfinale einziehen konnte Oliver Strick, der nach verlorenem ersten Satz gegen Christopher Frank das Spiel drehen konnte und mit 15:21, 21:19 und 21:18 den dritten sächsischen Teilnehmer im Viertelfinale stellt. Weniger erfolgreich waren hingegen die Spieler in der oberen Auslosungshälfte. Sowohl Tom Wendt, wie auch Maik Schoesau und Felix Behr konnten ihre Spiele nicht gewinnen und schieden alle recht deutlich aus dem Turnier aus. Die BVS-Quote im Viertelfinale sank also unter 50%, 3/8 der Spieler repräsentierten noch die Grün-Weißen Farben.
In der unteren, der sächsischen Hälfte, stand erneut ein innersächsisches Duell an, Sven-Matti Kamann gegen Stefan Adam, welches letztgenannter mit 21:8 und 21:14 recht deutlich für sich entscheiden konnte. Ebenfalls in dieser Hälfte stand das Spiel Oliver Strick gegen Tobias-Axmann-Bezwinger und Mixed-Vizemeister Manuel Heumann an. Eine Partie, die Oliver Strick für sich entscheiden und somit den Halbfinaleinzug feiern konnte. Die Quote der sächsischen Teilnehmer schnellte auf 50% empor, und ein sächsischer Finaleinzug stand aufgrund eines rein sächsischen Halbfinals somit ebenfalls schon fest. Stefan Adam nahm im Folgenden den dritten Sachsen aus dem Turnier (was einer hundertprozentigen Quote entspricht), Oliver Strick bekam im Halbfinale 11 und 19 Punkte, wird sich aber sicher über den dritten Platz freuen können, immerhin bekam er damit sogar mehr Punkte als Stefan Adams Finalgegner Lucas Bednorsch. Der musste sich nämlich mit 18 und 9 Punkten begnügen (90% von Oliver Stricks Ergebnis), unterm Strich steht Gold für Stefan Adam, Bronze für Oliver Strick, somit 50% der Podestplätze, ich bin damit eigentlich 100% zufrieden.


Dameneinzel:

Ja, bei den Damen fragt man sich eigentlich, warum überhaupt gespielt wurde. Man hätte die Medaillen einfach nach der Setzliste verteilen können und hätte damit nicht einmal einen Fehler gemacht. Unsere sächsischen Mädels mussten sich größtenteils doch recht deutlich der westlichen Konkurrenz geschlagen geben, immer in zwei Sätzen, meist sehr klare Sätze. Erfolgreichste Sächsin war Ina Tippelt, die ihrem Setzplatz entsprechend auch ins Halbfinale einziehen konnte, dabei aber etwas Mühe hatte. Gegen Anja Nichterwitz benötigte Ina drei Sätze, wobei die Satzausgänge in der Grauzone zwischen knapp und deutlich liegen, 21:16, 20:22 und 21:17 sind nicht direkt die Zahlen, wo dann deutlicher Sieg dahinter steht. Aber auf jeden Fall steht Sieg dahinter, leider nicht auch noch nach dem Halbfinale. Gegen jene schon erwähnte Tamara Teuber war dann leider Endstation, das Halbfinalergebnis lautete 18:21 und 17:21.


Herrendoppel:

Eigentlich eine Disziplin, in der man sächsische Erfolge hätte erhoffen können, aber mehr als eine Bronzemedaille durch Axmann/Adam sprang leider nicht heraus. Strick/Behr, Dubb/Oehlert und Kamann/Schoesau scheiterten in ihren Auftaktmatches jeweils in 2 klaren Sätzen, lediglich Wendt/Fritzsche überstanden ihr erstes Spiel durch einen Dreisatzsieg, trafen danach aber eben auf Adam/Axmann und unterlagen klar mit 9:21 und 15:21. Danach war aber auch schon für die Oberlausitzer Schluss, die im Halbfinale gegen die späteren Südostmeister Bednorsch/Heumann zweimal mit 15:21 unterlagen.


Damendoppel:

Auch im Damendoppel erwies sich die Setzliste als zutreffend, leider war keine sächsische Paarung ins Finale gesetzt. Wobei die Chance für einen sächsischen Finaleinzug durchaus gegeben war, standen doch in beiden Halbfinals sächsische Doppel auf dem Court. Im ersten HF waren dies Tippelt/Hübner, die gegen Teuber/Giebfried antraten, im zweiten HF Engelhardt/Schäfer, die auf Matt/Burkhardt trafen. Ina Tippelt und Anja Hübner kann man getrost als chancenlos einstufen, allerdings hatten sie mit den späteren Meistern das schwerere Los. Aber zwei Sätze mit 8:21 dürfte die beiden doch etwas wurmen. Besser sah es da schon bei Engelhardt/Schäfer aus, die aber ihr Viertelfinale gegen Todt/Lesch nur knapp in drei Sätzen gewonnen hatten und nun vielleicht ein paar Körner zuwenig aufbieten konnten, um Matt/Burkhardt im Halbfinale bezwingen zu können. 15:21, 21:18 und 15:21 bedeuteten das Aus, aber immerhin Platz 3.


Podestergebnisse der sächsischen Teilnehmer:

MX: 1. Adam/Engelhardt (Robur Zittau)
HE: 1. Stefan Adam (Robur Zittau), 3. Oliver Strick (DHfK Leipzig)
DE: 3. Ina Tippelt (SG Gittersee)
HD: 3. Adam/Axmann (Robur Zittau)
DD: 3. Engelhardt/Schäfer (Robur Zittau/Waghäusel)


Die kompletten Turnierlisten findet Ihr hier: [# click]





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