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Vorschau

Online seit: Freitag, 08.01.2010 00:46, Autor: André Künzel

... auf das Wettkampfgeschehen am Wochenende und kleiner Rückblick

Am nächsten Wochenende treten beim SRL-Qualifikationsturnier in Zwenkau die u13/u15 Nachwuchsspieler an, die kommende Saison bei den Sachsenranglistenturnieren teilnehmen wollen, aber noch kein direktes Ticket in der Tasche haben. Da es in Zwenkau nur für die ersten 6 eine Sachsenranglisten-Startplatzgarantie gibt, dürfte der Einsatz entsprechend hoch sein, denn auf die Nachnominierungen vertrauen zu wollen, dürfte niemandes Ziel sein.

Eine, die sich um derartige Qualifikationen keine Sorgen machen muss, ist Nathalie Seidel (BV Marienberg). Sie startet auch schon mal 2 oder 3 Klassen höher, wie zuletzt beim Carlton International Youth Tournament 2009. Die Angehörige des Talente Team Deutschland sammelte kurz vor dem Jahreswechsel ordentlich internationale Erfahrung, als sie bei eben jenem Turnier in Holland aufschlug.
Das Teilnehmerfeld war nicht nur international sondern auch reichlich besetzt, was schon daran zu sehen war, dass ihre Gruppe im Mädcheneinzel die Nummer 24 trug. Aber immerhin schien es eine Glückszahl zu sein, denn gegen die Holländerin und die Österreicherin in ihrer Gruppe siegte sie zweimal in drei Sätzen. Dies ist evtl. ein Trend, den sie noch versuchen sollte, in den Griff zu bekommen, denn auch im Mixed mit ihrem Partner Eric Aufzug (SV Lok Staßfurt) gewann sie - nach einem Freilos - ihre erste Partie erst nach drei Sätzen (den dritten dann 21:7). Sicher ist es unnötig zu erwähnen, wie viele Sätze die nächste Mixedpartie dauerte, wobei man in diesem Fall mit einem Dreisatzsieg sicher zufrieden gewesen wäre, denn leider kam hier "nur" eine Dreisatzniederlage heraus. Mit 25:23 war der Start ins Spiel gegen Sarrah Stannet/Tommy Banham (GB) noch gelungen, aber mit 19:21 und 17:21 kam dann das Aus in den Folgesätzen. Wenig tröstlich ist da sicher, dass es im nächsten Spiel wohl sowieso vorbei gewesen wäre, da mit Hall/Caljouw (Ned) die topgesetzten und späteren Finalisten auf der gegenüberliegenden Seite des Netzes gestanden hätten.
Bleibt noch das Mädchendoppel. Mit ihrer spanischen Partnerin Maria Vijande gewann sie gegen die dänische Paarung Lina Gregersen/Sofie Holmboe Dahl - auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen - in drei Sätzen. 22:20, 9:21 und 22:20 lassen jedoch Fragen aufkommen, ob der zweite Satz eine taktische Auszeit war, die Sicht in der Halle Gittersee-Verhältnisse hat oder eben langsam die Kräfte nachließen? Letztere Theorie wurde im nächsten Spiel ad absurdum geführt, oder die niederländischen Gegnerinnen Päivi Reckman/Sanne Schra waren einfach schwächer, jedenfalls ist dies das erste zu berichtende Spiel, bei dem die Siegerin Nathalie Seidel nach zwei Sätzen feststand (21:6, 21:10). Leider ist dies auch die letzte positive Meldung, denn das nächste Mädchendoppel ging nach zwei klaren Sätzen an die Engländerinnen Nathalie Chan-Lam/Brodie Miller (16:21, 17:21) und bedeutete das Ende in der Mädchendoppelkonkurrenz.
Nach der geschafften Qualifikation im Mädcheneinzel stand Nathalie in der KO-Runde der Französin mit dem wenig französisch klingendem Namen Tatiana Ivanova gegenüber, die das Spiel aber mit viel Esprit und wenig Charme sehr schnell beendete. Eine 8:21 und 10:21 Niederlage dürfte für Nathalie Seidel Seltenheitswert haben und hoffentlich nicht zur Gewohnheit werden, lieber berichten wir auf der BVS-Homepage von knappen Dreisatzsiegen. Mit 5 Siegen und 3 Niederlagen konnte Nathalie aber mit einer positiven Bilanz nach Hause fahren und jede Menge Erfahrungen gab es sicher auch dazu.






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