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seit 12.08.2006



Bericht

Online seit: Mittwoch, 20.01.2010 00:23, Autor: André Künzel, Fotograf: Manfred Willner

Südostdeutsche Einzelmeisterschaften u13/u15/u17/u19 in Stollberg und Niederwürschnitz

Nachdem uns heute bereits ein Bericht von den Teilnehmern der AK u13 und u15 zur Verfügung gestellt wurde [# click], folgt hier der Bericht der BVS-Pressestelle.

AK u13

Mädchendoppel:

Ergänzend zu den bisher veröffentlichten Zwischenergebnissen muss natürlich der Sieg von Laura Adam (TSV Großschönau) mit ihrer Partnerin Sophie Bub aus Waghäusel im Mädchendoppel als Erstes nachgereicht werden. An Eins gesetzt fällt auch nur das Finale in die Kategorie "knappes Spiel", allerdings wartete dort mit Böckhoff/Moll (Augsburg/Dillingen) auch ein erwartungsgemäß starker Gegner (gesetzt an Zwei). Nach einem 21:17 Sieg im ersten Satz musste der Zweite dann etwas deutlicher mit 14:21 abgegeben werden, was nach dem neuerlichen 21:17 im dritten Satz aber sicher niemanden mehr interessierte.
Komplettiert wurde das Mädchendoppel u13 durch zwei Viertelfinaleinzüge von Annabella Jäger/Annika Schreiber (Radebeuler BV/ BC Stollberg-Niederdorf) und Jana Eisold/Judith Räder (TSV Dresden/ TSV Niederwürschnitz), was allerdings auch nicht sehr schwer war, kamen beide Paarungen doch durch Freilose so weit. Eine Runde eher scheiterten zwei weitere Paarungen mit sächsischer Beteiligung, einerseits Johanna Schmitt (TSV Dresden) mit ihrer Schorndorfer Partnerin Sabina Himmler, andererseits die Stollberg-Niederdorfer/Radebeuler Kombination Franziska Meier/Vanessa Roick. Bis auf Jäger/Schreiber schieden alle nach klaren Zweisatzniederlagen aus, diese Beiden verpassten ihren Halbfinaleinzug denkbar knapp. Ein 21:10 Sieg im ersten Satz weckte sicher berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen, Hoffnungen, die auch durch ein 21:23 im zweiten Satz sicher noch nicht zerstört waren. Umso ärgerlicher ist es dann natürlich, wenn man auch den dritten Satz mit der Minimaldifferenz verliert, 19:21 bedeutet das Ende jeglicher Hoffnung und zwar einen Sieg nach Punkten, leider eben nicht nach den entscheidenden Sätzen.

Jungendoppel:

Im Jungendoppel haben wir eine sehr homogene Ergebnisübersicht, alle drei sächsischen Paarungen schieden im Viertelfinale aus, wobei auch hier gesagt werden muss, dass zwei Paarungen durch Freilose dahin kamen. Lediglich Willy Hendrich/Nils Vietze (Radebeuler BV) erkämpften sich mit einem 21:10, 21:12 diese Runde, leider eben auch die letzte, die sie erreichten, denn danach stand eine 17:21, 23:25 Niederlage gegen Matthias Dürmeier/ Simranjeet Pal (Schorndorf) zu Buche, die an Eins gesetzt waren, diesen Platz aber letztlich knapp verfehlten.
Norman Dembniak und Florian Ihm (Großenhain/ TSV Niederwürschnitz) hatten mit Hubert Erben und Markus Kexel (Königsbronn/Rastatt) gleich die späteren Sieger im Feld, denen sie mit 8:21 und 14:21 auch nicht wirklich gewachsen waren (die Finalgegner hatten aber ebenfalls nicht viel mehr Punkte).
Am knappsten verfehlten die an Zwei gesetzten Pit Hofmann/Benjamin Stock (TSV Niederwürschnitz/ TSV Markkleeberg) den Einzug unter die letzten Vier, mit 20:22, 21:18 und 16:21 mussten sie sich Alexander Sapp/Patrick Scheiel aus Neuhausen-Nymphenburg beugen, die letztlich den zweiten Platz erreichten, den wir gerne Hofmann/Stock gegeben hätten. So fehlt bei den Jungs der positive Ausreißer, den der Landestrainer sicher gern gesehen hätte.

Mädcheneinzel:

Auch hier gibt es bei den Mädchen wieder positive Meldungen, wenngleich diesmal nicht von Laura Adam (TSV Großschönau) sondern von Annika Schreiber (BC Stollberg-Niederdorf).
Doch fangen wir bei Jana Eisoldt (TSV Dresden) an, denn die kam als Erste unter die Räder, genauer gesagt, Judith Räder (TSV Niederwürschnitz). Gleich in Runde Eins stand dieses innersächsische Duell an, welches letztgenannte mit 23:21 und 21:11 für sich entschied, allerdings währte die Freude nicht lange, denn auch Judiths Aus folgte auf dem Fuße in persona von Madita Sickinger (Waghäusel). Die war an Eins gesetzt, zog auch mit viel Kampf ins Finale ein (wo sie verlor) und Judith Räder war wohl leider die kleinste Hürde auf dem Weg dahin. Mit 8:21 und 6:21 musste Judith die Übermacht anerkennen, hatte aber vorher einen Sieg auf ihrer Seite verbuchen können. Annabella Jäger (Radebeuler BV) erreichte Dank Freilos Runde 2, wo sie aber ebenfalls alle Träume fahren lassen musste, denn gegen die Lauferin Johanna Paul gab es mit einem 12:21 und einen 2:21 eine recht derbe Niederlage.
Johanna Schmitt (TSV Dresden) war hingegen eine von denen, die sich Runde 2 erarbeiten mussten, was sie mit einem 21:18, 21:18 gegen Janina Graf (Rastatt) auch schaffte. Gegen die Augsburgerin Alice Böckhoff war dann aber auch schon wieder Schluss, mit zweimal 12:21 blieb der Einzug ins Viertelfinale verwehrt, aber erneut kann man feststellen, dass ergebnistechnisch die Sätze absolut gleichwertig waren.
Alice Böckhoff zeigte sich auch weiterhin nicht bereit, den Spielerinnen des Gastgeberverbandes den Vortritt zu lassen, denn nach Johanna Schmitt erwischte es nun im Viertelfinale Laura Adam (TSV Großschönau). Die zeigte in Runde 2 der Schorndorferin Sabina Himmler aber ganz gehörig, wo der Schläger schwingt, mit zweimal 21:3 war der Ausgang mehr als deutlich, vielleicht wäre ein knapperes Spiel aber besser gewesen, um in Turnierform zu kommen. Denn die wäre gegen Böckhoff vonnöten gewesen, so war mit 15:21, 21:17 und 8:21 für Laura Adam das Turnier vielleicht etwas früher beendet als von manchem erhofft.
Aber da gibt es ja noch Annika Schreiber (BC Stollberg-Niederdorf), die sofort in die Bresche sprang und das Bestmögliche aus ihrer Auslosung herausholte. Ein klarer Sieg gegen Pia Ackermann (Neuhausen-Nymphenburg) (21:11, 21:12) und ein knapper gegen Noemie Trieloff (Rastatt) (21:19 13:21, 21:19) sorgten für das nicht direkt Losglück zu nennende Halbfinalspiel gegen Sophie Bub (Waghäusel). Ein 13:21 und 14:21 zeigt hier doch den Unterschied, den die Zweifachmeisterin Sophie Bub derzeit in dieser Altersklasse darstellt, ein Bronzerang dürfte für Annika Schreiber also sicher in Ordnung gehen.
Für die Großenhainerin Anne-Patricia Marz dürfte das Mädcheneinzel in nicht allzu guter Erinnerung bleiben, am Besten vergisst sie das 2:21 und 5:21 gegen Noemie Trieloff schnell und greift nächstes Jahr wieder mit neuem Elan an, denn immerhin darf sie noch eine Weile in dieser Altersklasse bleiben, der Start dieses Jahr war sicher als Reinschnuppern gedacht.
Als letzte sächsische Starterin stürzte sich Franziska Meier (BC Stollberg-Niederdorf) ins Getümmel, aber auch ihre Landung erwies sich leider als recht hart. Im ersten Spiel musste sie sich der Goldbacherin Sarah Spielmann mit 8:21 und 13:21 doch recht deutlich beugen, aber ein Sieg hätte sie gegen Sophie Bub und demzufolge auch nicht viel weiter gebracht.

Jungeneinzel:

Wenig gute Nachrichten gibt es leider im Jungeneinzel. Von den 5 Sachsen (Willy Hendrich (Radebeuler BV), Nils Vietze (Radebeuler BV), Florian Ihm (TSV Niederwürschnitz), Pit Hofmann (TSV Niederwürschnitz) und Benjamin Stock (TSV Markkleeberg)) schaffte es lediglich Nils Vietze, ein Spiel zu gewinnen. Mit einem 21:16 und 21:14 gegen Moritz Harwalik (TSV Neuhausen-Nymphenburg) zog er in Runde 2 ein, wo Hofmann, Ihm, und Hendrich schon durch Freilos angekommen waren. Willy Hendrich und Nils Vietze hatten mit den späteren Halbfinalisten Simranjeet Pal (Geretsried) und Andreas Müller (Schwenningen) die nominell schwersten Gegner, aber von unseren Jungs in Runde 2 war keiner wirklich nah dran, den Schritt ins Viertelfinale zu gehen.


AK u15

Jungendoppel:

In dieser Altersklasse muss man leider eine Weile suchen, will man mit einem Top-Ergebnis beginnen, findet dann aber mit Tom Dietel/Alan Erben (SG Meerane 02/TSG Dossenheim) eine bekannte Paarung auf einem guten zweiten Platz im Jungendoppel. Im Viertelfinale gestartet konnte weder die Dillinger Timo Bräu/Michael Pollner noch die an Zwei gesetzten Phillip Serby/Stefan Waffler (TSV Freystadt) auch nur einen Satz gewinnen. Leider konnten im Finale dann die an Eins gesetzten Johannes Pistorius/Fabian Roth (TSV Freystadt/SpFr Neusatz) dann gleich deren Zwei gewinnen (21:16, 21:11), sodass man feststellen kann, dass nach unten Luft ist, aber nach oben eben leider auch.
Mit Eric Pogge/Florian Posselt (SG Meerane 02/Tauchaer SV) und David Kaiser/Tim Kuchinke (TSV Niederwürschnitz/SV Demitz-Thumitz) hatte der BVS noch zwei weitere Paarungen im Viertelfinale (ebenfalls ohne Spiel), die gegen Jonas Burger/Lukas Burger (BC Offenburg) und Phillip Serby/Stefan Waffler (Freystadt) aber chancenlos ausschieden.

Mädchendoppel:

Im Mädchendoppel konnte jede unserer beiden Paarungen ein Spiel für sich entscheiden, bevor es gegen spätere Finalistinnen nicht mehr weiter ging. Im Fall von Nathalie Seidel/Anne Zdzieblik (BV Marienberg/Radebeuler BV) folgte einem hauchdünnen 22:24, 21:16 und 22:20 Sieg gegen Janina Schumacher/Chantal Tröger (TV Aldingen/TV Brennet-Öflingen) eine klare 11:21 und 10:21 Niederlage gegen die erwartungsgemäßen Südostmeister Lara Käpplein/Theresa Wurm (SSV Waghäusel/TV Goldbach). Mit diesem Ergebnis konnten sie von allen Gegnern aber noch die höchste Gesamtpunktzahl erreichen!
Für die Paarung Anna Bram/Sandra Kämpf (SG Gittersee/TSV Niederwürschnitz) folgte einem Sieg gegen das Königsbronner Geschwisterdoppel Kathrin Schad/ Lena Schad (21:18, 21:15) das nächste Schwesternpaar, nämlich Laila und Tanja Jötten (TSV Freystadt). Die waren an Zwei gesetzt und kamen leider auch dort ein, nachdem sie im Viertelfinale unsere - sich wacker wehrende - Paarung mit 21:14 und 23:21 besiegen konnten.

Jungeneinzel:

Den BVS vertraten in dieser Disziplin fünf Starter, Tim Kuchinke (SV Demitz-Thumitz), Eric Pogge (SG Meerane 02), David Kaiser (TSV Niederwürschnitz), Tom Dietel (SG Meerane 02) und Max Irmscher (TSV Blau-Weiß Röhrsdorf). Freude dürfte dem Landestrainer dabei allenfalls der Auftritt von Tom Dietel gemacht haben, der mit zwei Siegen den Halbfinaleinzug schaffte. Weder der Aldingener Joshua Prislinger noch Moritz Herkner (TV Dillingen) konnten ihn aufhalten, erst der an Zwei gesetzte Johannes Pistorius (TSV Freystadt) schaffte dies, mit 11:21 und 12:21 sogar recht deutlich. Pistorius, immerhin Deutscher Mannschaftsmeister, Deutscher Doppelmeister und Viertelfinalist im JE der DM im Vorjahr und mit einem Titel und zwei Vizemeistern auch bei der aktuellen Südostmeisterschaft einer der Besten, ist aber sicher ein Gegner, gegen den eine Niederlage kein Beinbruch ist.
Von den übrigen Sachsen war Max Irmscher noch am nächsten an einem Sieg dran, nach einem Satzgewinn gegen Jonas Burger (BC Offenburg) musste er die folgenden Sätze aber mit 10:21 und 13:21 deutlich abgeben, sodass eben Tom Dietel der einzige Lichtblick blieb.

Mädcheneinzel:

In dieser Altersklasse ruhten sicher viele Erwartungen auf Nathalie Seidel (BV Marienberg), wobei man auf junge Schultern ja eigentlich nicht soviel packen soll. Außerdem fällt es schwer zu klären, ob sie den Erwartungen mit einem Viertelfinalaus nun gerecht wurde oder nicht. Der Sieg gegen Lena Reder aus Metzingen war für Nathalie ebenso deutlich wie die gleich darauf folgende Niederlage gegen die spätere Finalistin Tanja Jötten (Freystadt). Ähnlich erging es auch Anna Bram (SG Gittersee), die einem etwas knapperen 21:18, 21:17 Sieg gegen die Bambergerin Charleen Lißel eine deutlichere 7:21 und 8:21 Viertelfinalniederlage gegen die spätere Dreifachmeisterin Lara Käpplein folgen ließ. Diese zwei Viertelfinalteilnahmen wurden ergänzt durch einen kampflosen Zweitrundeneinzug von Sandra Kämpf (TSV Niederwürschnitz) sowie zwei Erstundenauftritten von Jenny Ebert ( BC Stollberg-Niederdorf) und Jenny Weser (SV Turbine Großenhain), die allesamt nach klaren Zweisatzniederlagen endeten. Mixed:

Neben einer für Mixedverhältnisse hohen Starterzahl (19 Paarungen, davon 6 mit sächsischer Beteiligung) gibt es leider nur wenig positive Meldungen. Namentlich waren die Starter für den BVS: Eric Pogge/Lena Schad (SG Meerane 02/SVH Königsbronn), David Kaiser/ Anna Bram (TSV Niederwürschnitz/SG Gittersee), Tom Dietel/Nathalie Seidel (SG Meerane 02/BV Marienberg), Tim Kuchinke/ Sandra Kämpf (SV Demitz-Thumitz/TSV Niederwürschnitz), Florian Posselt/Anne Zdzieblik (Tauchaer SV/Radebeuler BV), Max Irmscher/Jenny Ebert (TSV Blau-Weiß Röhrsdorf/BC Stollberg-Niederdorf), wobei es allein Florian Posselt und Anne Zdzieblik vorbehalten war, ein Match für sich zu entscheiden. Mit dieser Leistung erkämpften sie sich den einzigen sächsischen Viertelfinalplatz, die folgende Niederlage gegen die späteren Südostmeister Fabian Roth/Lara Käpplein (SpFr Neusatz/SSV Waghäusel) ist hinnehmbar, vielleicht lediglich vom Papier her etwas zu deutlich (8:21, 10:21).
Von den übrigen Sachsen gibt es nicht einmal einen Satzgewinn zu vermelden, von daher auf zur nächsten Altersklasse.


AK u17

Jungendoppel:

Auch hier muss man etwas suchen, um die beste sächsische Platzierung zu finden, die sich letztlich im dritten Platz des Doppels Till Borsdorf/Oliver Stein (TSV Dresden/Fortuna Schwetzingen) manifestiert. Der Finaleinzug blieb dank der Leistung ihrer Gegner Andreas Geisenhofer/ Fabrice Müller (PSV Reutlingen/SSV Waghäusel) recht deutlich verwehrt (13:21, 18:21), wobei man nicht vergessen sollte, dass diese an Eins gesetzt waren und das Finale auch nur knapp verloren (25:27, 26:28).
Für Sachsen starteten noch zwei weitere Paarungen, eine von ihnen, Patrick Duschl/Markus Schüritz (SG Meerane 02/Radebeuler BV), musste in Runde eins ihren Gegnern Arno Kohl/Christoph Mangstl (PTSV Rosenheim/TSV Freystadt) deutlich den Vortritt lassen (9:21, 9:21), die andere, Georg Rötzer/Alexander Schröder (BV Marienberg/BV 57 Niedersedlitz) konnten mit einem 21:18 und 21:14 gegen die Salacher Felix Dorsch/Patrick Spahr immerhin ins Viertelfinale einziehen. Dort war dann aber gegen die an Zwei gesetzten (wenngleich sie diesen Platz nicht erreichten) Tobias Güttinger/Dominik Parak (TV Dillingen/TSG Augsburg) recht deutlich Endstation (12:21, 10:21).

Mädchendoppel:

Im Mädchendoppel traten nur 2 rein sächsische Paarungen an, dafür trugen sie die bekannten Namen Stefanie Fichte/Jana Scholz (TSV Niederwürschnitz/SG Bräunsdorf) und Sophie Jesper/Caroline Koinzer (Tauchaer SV/1. BV Görlitz). Aber was sich bei den Sachsenmeisterschaften in Großenhain andeutete (beide verfehlten den HF-Einzug) wurde hier bestätigt, der Anschluss zur Spitze ist ein ganzes Stück weg. Während Fichte/Scholz ein Spiel gegen Katharina Sagstetter/Anna Spielmann (VfL Euerbach 1927/TV 1897 Goldbach) knapp mit 21:19, 21:19 gewinnen konnten, kam das Aus für Jesper/Koinzer mit 9:21, 9:21 im ersten Spiel schnell und hart. Früher schied auslosungstechnisch bedingt nur Judith Marschner (BC Stollberg-Niederdorf) mit ihrer Partnerin Alice Müller (TSV Neuhausen-Nymphenburg) aus, allerdings zweimal zweistellig (14:21, 13:21 gegen Jessica Bahl/Muriel Böckhoff (TV Dillingen/TSG Augsburg)).
Aber auch für Fichte/Scholz ging es nach ihrem Sieg nicht mehr viel weiter, allerdings standen hier mit Barbara Bellenberg/Christina Kunzmann (TuS Prien/TSV Lauf) die Favoritinnen und späteren Meisterinnen auf der anderen Feldhälfte. Mit 9:21 und 12:21 wurde aber deutlich, wie weit hier die Spitze weg ist.

Jungeneinzel:

Auch im Jungeneinzel sorgte Till Borsdorf (TSV Dresden) für die beste Platzierung (Viertelfinaleinzug). Zugegeben, dafür musste er auch nur ein einziges Spiel gewinnen, das aber immerhin gegen Dominik Parak (TSG Augsburg). Mit 21:18, 18:21, 21:15 setzte sich der Dresdner durch, mit der Auslosung im Hinterkopf währte die Freude aber sicher nicht lange. Denn der nächste Gegner, ebenfalls ein Augsburger, hieß Michael Teuber, war Turnierfavorit und später zweifacher Meister und einmal Vizemeister. Dennoch verkaufte sich Till teuer, mit 15:21 und 18:21 erreichte er die höchste Satzpunktzahl und die höchste Gesamtpunktzahl aller Gegner von Michael Teuber, tja, aber raus war er trotzdem.
Die übrigen angetretenen Sachsen mussten alle in ihrem ersten Spiel die Segel streichen, namentlich waren dies Alexander Schröder (BV Niedersedlitz), Markus Schüritz (Radebeuler BV) und Patrick Duschl (SG Meerane), die auch allesamt nicht den Hauch einer Chance aufs Weiterkommen hatten.

Mädcheneinzel:

Bei den Mädchen fehlt leider ein Till Borsdorf, alle Mädels mussten ihre ersten Spiele abgeben, wobei es bei der Niederwürschnitzerin Stefanie Fichte sehr knapp war. 17:21, 21:15 und 15:21 gegen die Goldbacherin Anna Spielmann bedeuten aber nicht den einzigen sächsischen Satzerfolg im Mädcheneinzel. Caroline Koinzer (BV Görlitz) konnte gegen ihre Gegnerin Sandra Schneider (TV Brennet-Öflingen) den ersten Satz mit 21:16 gewinnen, bevor es leider bergab und 15:21 und 9:21 ausging. Für Judith Marschner (BC Stollberg-Niederdorf) war das Ergebnis gegen Christiana Korbiakis (SC Geislingen) mit 12:21 und 15:21 sicher erfreulicher als für die Tauchaerin Sophie Jesper, die ihrer Niederndorfer Gegnerin Lisa Niepelt mit 4:21 und 7:21 den Vortritt lassen musste. Jana Scholz (SG Bräunsdorf) begnügte sich mit der Mischung aus Beiden, also einem guten und einem schlechteren Satzergebnis (18:21, 9:21), das Endergebnis war für alle gleich: Aus im ersten Spiel.

Mixed:

4 sächsische Paarungen traten an und zwei konnten auch ein Spiel für sich entscheiden. Keinen derartigen Erfolg konnten hingegen Markus Schüritz/Stefanie Fichte (Radebeuler BV/TSV Niederwürschnitz) - 13:21, 14:21 Niederlage gegen Dominik Parak/Muriel Böckhoff (TSG Augsburg) - und Patrick Duschl/Judith Marschner (Radebeuler BV/TSV Niederwürschnitz) - 4:21, 5:21 Niederlage gegen Christoph Mangstl/Julia Eisenkolb (TSV Freystadt/TuS Prien) - verbuchen.
Für die beiden anderen Mixed war es wirklich schade, denn beide schieden nach Dreisatzniederlagen im Viertelfinale aus. Till Borsdorf/Jana Scholz (TSV Dresden/SG Bräunsdorf) hatten in ihrem ersten Spiel gegen Calvin Devereux/Alice Müller (TSV Neuhausen-Nymphenburg) einen holprigen Auftakt und verloren mit 19:21, steigerten sich dann aber und siegten in den verbleibenden Sätzen deutlich zu 8 und zu 9. Etwas einfacher ging es da Alexander Schröder/Caroline Koinzer von der Hand, die ihren Viertelfinaleinzug glatt mit 21:15 und 21:12 klarmachten. Und es schien zunächst gegen Tobias Güttinger/Christina Kunzmann (TV Dillingen/TSV Lauf) ebenso glatt weiterzugehen, wurde doch der erste Satz gleich 21:18 gewonnen. Aber leider war es das dann auch, denn Durchgang Zwei ging mit 12:21 weg, der Dritte dann mit 13:21. Da war natürlich noch nicht abzusehen, dass sie gegen den späteren Südostmeister ausgeschieden waren.
Für Borsdorf/Scholz war auch der nächste Matchauftakt wie vernagelt, mit 9:21 schien sich gegen die an Zwei gesetzten Florian Waffler/Annika Oliwa (TSV Freystadt/EC Bayreuth) eine kleine Blamage anzudeuten, ein Eindruck, den der folgende Satzgewinn mit 21:17 aber sofort vom Tisch wischte. Nicht blamabel aber doch leider erfolglos endete dann der dritte Durchgang, mit 18:21 musste jede Hoffnung auf einen weiteren Podestplatz fahren gelassen werden, sodass Till Borsdorfs 3. Platz das einzige Highlight dieser Altersklasse darstellt.


AK u19

Hier gibt es nun Grund zur Freude, denn in jeder Disziplin gab es sächsische Medaillen.

Jungendoppel:

Die mit der schönsten Farbe bekam Maik Schoesau (Taucha) im Doppel mit seinem Partner Patrick Roth (SpFr Neusatz) umgehangen, silberfarben war sie und der Lohn von zwei klaren Siegen gegen Thomas Kiefer/Andreas Pistorius (SC Geislingen/TSV Freystadt -21:17, 21:9) und gegen Björn Hagemeister/ Fabian Specht (VfB Friedrichshafen/TV Marktheidenfeld -21:15, 21:14). Lediglich mit dem Finale dürften die Beiden dann etwas gehadert haben, das Ergebnis gegen Saverio Segreto/ Marco Weese (TSG Schopfheim/SG Schorndorf) fiel mit 18:21 und 8:21 vor allem im zweiten Satz doch deutlich zu hoch aus.
Mehr Punkte konnten da Patrick Flemming/Sebastian Roth (TSV Niederwürschnitz/SpFr Neusatz) im Halbfinale gegen die späteren Meister holen, wenngleich es auch nicht ganz zum Satzgewinn reichte (14:21, 19:21). Den Halbfinalplatz erkämpften sie sich zuvor mit einem sehr deutlichen Sieg gegen die Augsburger Paarung Robin Fiedler/Sebastian Klaunig mit zweimal 21:12, sodass letztlich zwei Podestplätze zu Buche standen.
Mit den Paarungen Stefan Karl/Tom Käßner (Radebeuler BV/Chemnitzer BV) und Philipp Borsdorf/ Willi Jugel (TSV Dresden/SG Gittersee) waren noch zwei weitere sächsische Paarungen vertreten, wobei letztgenannte ebenfalls gegen Saverio Segreto/Marco Weese ausschieden (8:21, 6:21), sodass die Turniersieger in jeder gespielten Runde eine sächsische Paarung aus dem Rennen warfen.

Mädchendoppel:

Anderthalb Sachsendoppel traten bei den Damen an, und nicht immer machts die Menge. Denn diese Anzahl reichte schon für eine Bronzeplatzierung aus, wenngleich hierzu auch nur ein Sieg vonnöten war. Anja Hübner/Maria Kühne (TSV Dresden/SG Gittersee) siegten mit 21:7 und 21:19 gegen Christina Habermann/Ulrike Schallenmüller (PTSV Konstanz/SG Schorndorf) und hatten damit schon das Halbfinale erreicht, wo gegen die späteren Meisterinnen Amelie Oliwa/Natalie Paul (TSV Lauf/TSG Augsburg) aber bei zwei 17:21 Satzniederlagen ein klein wenig Glück für eine Überraschung fehlte.
Dominique Els (SG Meerane 02) traf mit ihrer Partnerin Annika Reuter (VfB Friedrichshafen) in ihrem ersten Match auf die Geschwister Klein (Eileen und Moana), die dann das Spiel auch kurz und schmerzlos zu 11 und zu 14 für sich entschieden. Allerdings sollte man noch erwähnen, dass die Schwestern letztlich Zweite wurden und im Finale den späteren Siegern ebenbürtig waren (18:21, 22:20, 22:24).

Jungeneinzel:

Erneut ist es Maik Schoesau, der als erfolgreichster Sachse genannt werden muss und erneut ist es Saverio Segreto (TSG Schopfheim), der die Reise von Maik aufhält. Im Halbfinale treffen beide aufeinander und halten sich an das klassische Dramendreieck, denn nach Exposition (erster Satz 8:21) und ansteigender Spannung steht ein Klimax (zweiter Satz 21:13), letztlich endet dennoch alles in der Katastrophe (3. Satz 17:21). Bis dahin sah der Weg von Maik aber sehr positiv aus, der Freystadter Andreas Pistorius verlor 18:21 und 17:21, der an Zwei gesetzte Björn Hagemeister vom VfB Friedrichshafen gar 16:21 und 15:21, sodass mein Tipp fürs Halbfinale eigentlich 14:21 und 13:21 gelautet hätte. Naja, jeder irrt sich mal.
Zu einem Sieg im Einzel reichte es für Patrick Flemming (TSV Niederwürschnitz), der den Geislinger Thomas Kiefer mit 21:11 und 21:16 besiegte, bevor er sich selbst im Viertelfinale Fabian Specht (TV Marktheidenfeld) mit 21:17, 15:21 und 15:21 geschlagen geben musste. Für die übrigen Sachsen Willi Jugel (SG Gittersee), Tom Käßner (CBV), Stefan Karl (Radebeuler BV) und Philipp Borsdorf (TSV Dresden) gab es hingegen Auftaktniederlagen.

Mädcheneinzel:

Ziemlich identisch mit dem Jungeneinzel ist der Verlauf des Mädcheneinzels, denn zu einem Halbfinaleinzug gesellt sich ein erkämpfter Viertelfinaleinzug und mehrere Auftaktniederlagen.
Das Aus im ersten Spiel ereilte Melanie Keil (BV Zwenkau) deutlich mit 10:21, 11:21 gegen Natalie Paul (TSG Augsburg) und Maria Kühne (SG Gittersee) knapp gegen die Konstanzerin Eileen Klein (19:21, 21:14, 17:21).
Ins Viertelfinale spielte sich erneut Dominique Els (SG Meerane 02), indem sie gegen Ulrike Schallenmüller 21:16, 21:8 gewann, die sich wohl keine sächsische Freundin suchen wird (sie verlor in allen drei Disziplinen gegen sächsische Vertreter, zweimal davon gegen Dominique Els).
Leider endete das Turnier dann für Dominique, denn mit Nathalie Grittner (VfB Friedrichshafen) stand ihr die spätere Einzelsiegerin gegenüber. Allerdings machte sie dieser das Leben so schwer wie möglich, 21:18,14:21 und 10:21 sind ein achtbares Resultat. Auch die nächste Gegnerin von Nathalie Grittner unterlag ihr in drei Sätzen (21:17, 17:21 und 12:21) und ebenfalls war es eine Sächsin: Anja Hübner. Schon ins Viertelfinale gesetzt besiegte sie Xuan Mai Nguyen aus München mit 21:14, 18:21, 21:11 und verlor dabei vielleicht ein paar Körner zuviel, um Nathalie Grittner vom Turniersieg abzuhalten.

Mixed:

Ziemlich identisch mit dem Jungeneinzel und dem Mädcheneinzel ist der Verlauf des Mixed, denn zu einem Halbfinaleinzug gesellt sich ein erkämpfter Viertelfinaleinzug und mehrere Auftaktniederlagen.
Das Aus im ersten Spiel ereilte Melanie Keil (BV Zwenkau) mit ihrem Radebeuler Partner Stefan Karl, die gegen Fabian Specht/Xuan Mai Nguyen (TV Marktheidenfeld/OSC München) mit 10:21 und 11:21 ebenso chancenlos waren wie Tom Käßner/Maria Kühne (Chemnitzer BV/SG Gittersee) in ihrem Auftaktspiel gegen Patrick Roth/Annika Reuter (SpFr Neusatz/VfB Friedrichshafen - 17:21, 11:21).
Den Viertelfinaleinzug verdanken wir erneut Dominique Els (SG Meerane 02), die mit ihrem Tauchaer Partner Maik Schoesau das Mixed Thomas Kiefer/Ulrike Schallenmüller (SC Geislingen/SG Schorndorf) in Runde 2 mit 21:5 und 22:20 besiegte, danach aber gegen den späteren Vizemeister Andreas Pistorius/Amelie Oliwa (TSV Freystadt/TSV Lauf) mit 16:21 und 12:21 doch deutlich unterlegen waren.
Etwas weiter kamen Patrick Flemming/Anja Hübner (TSV Niederwürschnitz/TSV Dresden) die allerdings auch wieder erst eine Runde später ins Spielgeschehen eingreifen mussten. Ein 22:20 und 21:17 gegen Sebastian Roth/Christina Habermann (SpFr Neusatz/PTSV Konstanz) reicht aber für das Podest, ein Finaleinzug gegen die späteren Meister Marco Weese/Nathalie Grittner (SG Schorndorf/VfB Friedrichshafen) lag mit 10:21 und 13:21 aber weit jenseits des Möglichen.


Die Podestplätze im Überblick:

AK u13

    1. Platz MD: Laura Adam/Sophie Bub (TSV Großschönau/Waghäusel)
    3. Platz ME: Annika Schreiber (BC Stollberg-Niederdorf)
AK u15
    2. Platz JD: Tom Dietel/Alan Erben (SG Meerane 02/TSG Dossenheim)
    3. Platz MD: Nathalie Seidel/Anne Zdzieblik (BV Marienberg/Radebeuler BV)
    3. Platz JE: Tom Dietel (SG Meerane 02)
AK u17
    3. Platz JD: Till Borsdorf/Oliver Stein (TSV Dresden/Fortuna Schwetzingen)
AK u19
    2. Platz JD: Maik Schoesau/Patrick Roth (Tauchaer SV/SpFr Neusatz)
    3. Platz JD: Patrick Flemming/Sebastian Roth (TSV Niederwürschnitz/SpFr Neusatz)
    3. Platz MD: Anja Hübner/Maria Kühne (TSV Dresden/SG Gittersee)
    3. Platz JE: Maik Schoesau (Tauchaer SV)
Die kompletten Turnierlisten findet Ihr hier: [# click]

Die Turnierlisten können ebenfalls bei Kroton nachgelesehen werden: [u13/u15] bzw. [u13/u15]

Nachstehend findet Ihr alle Siegerfotos sowie weitere Impressionen aus Niederwürschnitz und Stollberg von Manfred Willner:








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