Schaut man sich die Bilder vom Trainerlehrgang des vergangenen Wochenendes an, so muss uns um die Jugendarbeit
in Sachsen von dieser Seite nicht Bange sein. Wobei das natürlich zunächst auf die zu erkennenden Personen
gemünzt ist, denn trotz der Zusage, dass ein anstrengendes Programm anlag, sieht man auf den Fotos wenig
Schweiß und viele Trainingsjacken.
Auf dem einzigen uns zur Verfügung stehenden "Action-Bild" war Carsten Teschner dann auch so ausgeruht, dass er
viel zu schnell für die Kamera war und der Versuch, im Hintergrund die olympischen Ringe an die Wand zu hängen,
fällt allenfalls in die Kategorie halbherzig (drei fehlen, der gelbe Ring müsste rechts unter dem Blauen hängen -
halbherzig halt).
Aus eigener Erfahrung sollte ich vielleicht noch hinzufügen, dass man bei den unter Frank Dietel (Leitung) und
Dirk Nötzel (Referent) anstehenden Einheiten aber eigentlich ordentlich ins Schwitzen kommt und eher wenig Zeit h
at, nebenher noch zu fotografieren (ohne sich für eine Sondereinheit oder eine ständige Vormacherrolle zu
empfehlen). So dürften die 16 Teilnehmer aus allen Bereichen des Badmintons, also vom Breitensport über alte
Hasen zu jungen Kadern, in den noch 4 ausstehenden Wochenenden reichlich Erfahrungen sammeln können, die sie
dann hoffentlich gewinnbringend weitergeben werden.
Allerdings fehlen mir auch noch Fotos von den Abendeinheiten, die es zu meiner Zeit auf jeden Fall noch gab.
Ich meine, der Mensch lebt nicht von den Hauptinhalten Schlag- und Lauftechnik, Kommunikation und Prinzipien
des sportlichen Trainings allein, da gibt es ja auch noch andere Lektionen - die, die das Leben schreibt.
Verantwortungsvoller Genussmittelumgang, philosophische Diskussionen bis nachts um vier, Erdnussflips in die
Ohren anderer stecken, Reise nach Jerusalem ohne Stühle, kurzum, falls diese Ausbildung zu kurz kommt, empfehle
ich Maik Hänig als Co-Trainer :)