Wettkampfgeschehen vom Wochenende
Regionalliga
Am letzten Spieltag musste Zittau dann doch noch einen Punktverlust hinnehmen, denn beim Auswärtsspiel in Bad
Königshofen reichte es trotz Unterstützung von der Insel nur zu einem 4:4. Erfolgreichste Zittauer Spieler waren
dabei die zwei Damen Nicole Bartsch und Gemma Whiting (GB), die ihr gemeinsames Doppel wie auch jeweils ihren
zweiten Auftritt gewannen (Nicole im Einzel, Gemma im Mixed mit Björn Wippich). Den entscheidenden Punkt zum
Remis steuerte dann Tobias Axmann in einem lange Zeit knappen Spiel im dritten Herreneinzel bei. Ebenfalls zu
einem Unentschieden kam der TSV Niederwürschnitz, allerdings nicht gegen Bad Königshofen, sondern gegen
Marktheidenfeld. Bei vier klaren Siegen und zwei knappen Spielen wäre mit etwas Glück sogar ohne tschechische
Hilfe mehr drin gewesen, nicht so hingegen beim Spiel in Bad Königshofen, wo das 1:7 vielleicht eine etwas zu
hohe, aber keinesfalls unverdiente Niederlage war. Der eine Punkt langte aber Niederwürschnitz zu Tabellenplatz
5, da der Konkurrent aus Lauf sowohl von DHfK Leipzig wie auch von BV Zwenkau jeweils mit 5:3 geschlagen wurde.
Beide Mannschaften spielten dabei höchst überzeugend, die Leipziger benötigten für ihren Sieg nicht ein einziges
Dreisatzspiel. Der Lohn ist am Ende für Leipzig Tabellenplatz 3, Zwenkau wird in der Endabrechnung Vierter.

Quelle:
http://www.alleturniere.de/sport/draw.aspx?id=6E986339-2D96-4C2F-A088-89D411238C41&draw=22
Sachsenliga
Hier kam es zu einem hochspannenden Showdown um den Sieg in der Sachsenliga. Beim Spitzenspiel zwischen SG
Gittersee und BW Röhrsdorf war es lange Zeit ausgeglichen, nach sechs Spielen stand es 3:3, eine Entscheidung
als noch in jede Richtung möglich. Nach einem klaren Mixedsieg der Röhrsdorfer Paarung Bachmann/Tröger musste die
Entscheidung dann im dritten Herreneinzel fallen, welches von Emanuel Delgado-Valdes und Michael Prinz bestritten
wurde. Da letzterer mal definitiv kein Freund der Halle auf der Südhöhe ist, mussten die Röhrsdorfer bangen und
die Gitterseer konnten hoffen. Um die Spannung auf die Spitze zu treiben, legte Michael Prinz nach klarem Sieg in
Durchgang Eins (21:10) im zweiten eine schöpferische Pause ein, die Emanuel dankend annahm und diesen Satz
seinerseits mit 21:17 gewann. Im Entscheidungsspiel musste im Entscheidungsmatch ein Entscheidungssatz her, was
ja nur konsequent ist. Diesen konnte dann Michael Prinz mit 21:14 für sich entscheiden, schob in der Tabelle
damit das Röhrsdorfer Team an Gittersee vorbei und qualifizierte damit die Röhrsdorfer für Aufstieg oder
Aufstiegsspiele, was ja vom Erfolg der Zittauer eine Liga höher abhängt. Alle übrigen Tabellenpositionen
blieben hingegen unverändert, da sich der Tauchaer SV daheim keinen großen Patzer leistete und gegen TSV
Dresden 4:4 und gegen BV Niedersedlitz 5:3 spielte. Wobei daheim nur halb stimmt, denn die Tauchaer traten
in der Halle des SSV Markranstädt an, was für die Gäste natürlich herrlich war, mussten sie doch zum zweiten
Auswärtsspiel eben gegen Markranstädt nur in die andere Hallenhälfte gehen, wo beide Teams dann auch gegen
Markranstädt gewannen.

Quelle:
http://www.alleturniere.de/sport/draw.aspx?id=43974F4B-2712-469A-A304-C0DF2EECE8A0&draw=1

Fotograf: Manfred Willner (SG Gittersee)
Sachsenklasse West
Erwartungsgemäß konnte die Mannschaft aus Stollberg ihren Vorsprung halten und kann nun erneut den Aufstieg in die
Sachsenklasse wagen. Ein ungefährdetes 7:1 in Zwenkau dürfte Sektkorken und Bierkronen aus der ehemals festen
Verbindung zu entsprechenden Flaschen gelöst und den Stollbergern zu einer weinseligen Heimfahrt verholfen
haben.
Auf den Plätzen dahinter kam es zum erwarteten Gerangel und obwohl TSV Niederwürschnitz II ebenfalls siegte,
reichte dieser eine Sieg nicht, um den zweiten Platz zu halten. Die SG Meerane siegte knapp gegen Markkleeberg
und deutlicher gegen Leipzig II (wobei hier die beiden Herrendoppel sicher spannend anzuschauen waren - der
erste Satz des ersten Doppels endete 30:29 für Wunderlich/Pflügel) und konnte somit die Tabellenposition von Vier
auf Zwei verbessern. Am Tabellenende gab es keine Veränderungen, da weder Zwenkau II noch Marienberg punkteten,
auf dem letzten Platz steht ja aber sowieso die zurückgezogene zweite Mannschaft aus Taucha.

Quelle:
http://www.alleturniere.de/sport/draw.aspx?id=43974F4B-2712-469A-A304-C0DF2EECE8A0&draw=3
Sachsenklasse Ost
Der Meister dieser Klasse, Robur Zittau II, verabschiedet sich standesgemäß mit einem 8:0 gegen Görlitz und einem
7:1 gegen Hoyerswerda nach oben in die Sachsenliga.
Der Kampf um Platz 2 war erwartungsgemäß spannend, denn nach einem Unentschieden von Radebeuler BV II in Meißen
musste das Spiel in Freiberg die Entscheidung bringen. Nur ein Sieg würde Freiberg zum Vizemeistertitel reichen
und eben dieser blieb ihnen versagt. Zwar konnten sich die Freiberger im Vergleich zum Hinspiel, welches mit 3:5
verlorenging, steigern, aber es reichte trotz der drei gewonnenen Dreisatzspiele nur zu einem 4:4, welches
Radebeul letztlich zum Vizemeistertitel langte. Weniger erfolgreich verlief hingegen das Saisonfinale der
ersten Radebeuler Mannschaft, die zweimal 3:5 unterlag und damit Tabellenletzter bleiben und Absteiger aus der
Sachsenklasse sind.

Quelle:
http://www.alleturniere.de/sport/draw.aspx?id=43974F4B-2712-469A-A304-C0DF2EECE8A0&draw=2
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