54. SILBERNE FEDERBÄLLE IN DRESDEN
Bei der 54. Auflage des Saisoneröffnungsturnieres gab es ein kunterbuntes Siegerfeld. Die Regionalligastarter
aus Niederwürschnitz zeigten sich gut gewappnet für die kommende Regionalligasaison, belegt wurde dies durch einen
Sieg im Herreneinzel durch Neuzugang Stefan Wagner und den Sieg von Noreen Rurainski im Damendoppel. Die andere
Damendoppelhälfte war mit Svenja Wenzig eine Vertreterin der Regionalligamannschaft aus Zwenkau und ebenfalls
aus der Regionalliga kamen die Sieger des Herrendoppels Marcel Bachmann/Falk Sauer (TSV Dresden). Auch unsere
einzige Bundesligamannschaft aus Zittau stellte einen Sieger (Stefan Adam/Julia Engelhardt im Mixed) und
abgerundet wurde das Turnier durch einen Sieg einer Thüringer Gastspielerin, nämlich dem Dameneinzelsieg
von Maxi Stelzer (Gera).
DAMENEINZEL
Das Dameneinzel sah neben der Rückkehrerin Ina Tippelt eine gewohnt starke Nicole Bartsch (Robur Zittau). Bis ins Finale lief
mit Zweisatzspielen alles glatt, selbst die Halbfinalgegnerin aus ihrem eigenen Verein Julia Engelhardt hatte keine Chance
(15:21, 6:21). In der unteren Auslosungshälfte spielte sich aber auch Maxi Stelzer in Fahrt, ebenfalls mit klaren
Zweisatzsiegen zog sie ins Finale ein, das knappste Spiel war noch das Halbfinale gegen Jana Sahankova (TSV Dresden)
mit wenigstens einem knappen Satz (21:10, 21:19). Im Finale musste also eine Serie reißen, es war die Siegesserie von Nicole
Bartsch. 21:17 und 21:18 hieß es am Ende für Maxi Stelzer, die nicht zum ersten Mal ihre Reise nach Sachsen mit einem Turniersieg
krönt. Im Kampf um Platz 3 setzte sich Jana Sahankova im kleinen Finale gegen Karolin Schäfer (BC Stollberg-Niederdorf) durch,
die aber mit allen Kräften gegenhielt und einen Entscheidungssatz erzwingen konnte, sodass das Spiel 21:13, 13:21, 21:10 endete.
1. Maxi Stelzer (OTG Gera)
2. Nicole Bartsch (Robur Zittau)
3. Jana Sahankova (TSV Dresden)
HERRENEINZEL
Das Herreneinzel wurde von zwei Spielern dominiert, die folgerichtig auch im Finale aufeinandertrafen: Stefan Adam (Robur Zittau)
und Stefan Wagner (TSV Niederwürschnitz). Wenn aber keiner der beiden auf dem Feld stand, gab es durchaus auch knappe, packende
Spiele zu sehen, etwa Benjamin Reissig (DHfK Leipzig)-Sven-Matti Kamann (Tauchaer SV) mit einem 13:21, 21:18, 21:14, oder Marcel
Bachmann (TSV Dresden) gegen Maik Hänig (BC Stollberg-Niederdorf) mit einem 21:15, 16:21 und 21:14. Höhepunkt war natürlich das
Dreisatzfinale mit Stefan Wagner als Sieger, der Stefan Adam mit 18:21, 21:19 und 21:15 niederrang. Den dritten Platz konnte sich
mit Alois Henke ein Vertreter des Gastgebers sichern, der dieses Jahr mit seinen 14 Turnierspielen mal wieder einmal
ordentlich was für seine Kondi tat.
1. Stefan Wagner (TSV Niederwürschnitz)
2. Stefan Adam (Robur Zittau)
3. Alois Henke (SG Gittersee)
DAMENDOPPEL
Die schwerere Auslosungshälfte war sicherlich die obere und sicher hatten sich die topgesetzten Ina Tippelt und Nicole Bartsch
mehr ausgerechnet, als gleich im ersten Spiel auszuscheiden. Mit Jana Sahankova und der quirligen Daniela Wolf standen ihnen
aber zwei Dresdnerinnen gegenüber, die sich für die Regionalligasaison sicher einiges vorgenommen haben. 21:11, 23:25 und 21:19
endete das knappe Spiel zugunsten von Sahankova/Wolf. Deren Freude währte aber nur kurz, denn das gleich darauf folgende
Dreisatzspiel markierte das Ende des Auftrittes im Damendoppel. Spaßverderberinnen waren Vorjahressiegerin Noreen Rurainski
und Svenja Wenzig, die mit 21:17, 18:21 und 21:14 ihren Finaleinzug klarmachten. Gegner waren da Julia Engelhardt und Maxi
Stelzer, die aber in zwei Sätzen unterlagen (19:21, 17:21).
1. Noreen Rurainski/Svenja Wenzig (TSV Niederwürschnitz/BV Zwenkau)
2. Julia Engelhardt/Maxi Stelzer (Robur Zittau/OTG Gera)
3. Karolin Schäfer/Stefanie Schäfer (BC Stollberg-Niederdorf/TSV Niederwürschnitz)
Jana Sahankova/Daniela Wolf (TSV Dresden)
HERRENDOPPEL
Besser als das topgesetzte Damendoppel machte es das Herrenpendant. An Eins gesetzt, auf Eins eingekommen: Marcel Bachmann
und Falk Sauer (TSV Dresden) mussten zwar gelegentlich etwas zittern, aber alles in allem sind sie verdiente Sieger des
54. Silbernen Federballs. Wobei auch sie gleich im ersten Spiel etwas mehr schwitzen mussten, als ihnen lieb war, gaben
sie doch gegen Georg Rötzer und Alexander Schröder (BV Marienberg/BV Niedersedlitz) gleich den ersten Satz ab. Am Ende war
es mit 18:21, 21:14 und 21:16 aber dann doch eine klare Angelegenheit. Ganz und gar nicht klar war das Viertelfinale
Stefan Adam/Tobias Axmann (Robur Zittau) gegen Sven Mettin/Carsten Teschner (BV Zwenkau). Mit 22:20, 19:21 und 23:21
gestalteten die vier Spieler so ziemlich den knappsten möglichen Spielverlauf, Sieger waren am Ende dann die Zittauer.
Neben Bachmann/Sauer und Adam/Axmann zogen auch Ronny Dubb/Benjamin Reissig (DHfK Leipzig) und Alois Henke/Tom Wendt
(SG Gittersee) ins Halbfinale ein, sodass die Halbfinals hochkarätig besetzt waren. Das Finale bestritten dann
Bachmann/Sauer gegen Henke/Wendt, die sich alle sicher durchsetzten. Das Finale hätte im ersten Satz fast die maximale Länge
erreicht, mit 29:27 sicherten sich Bachmann/Sauer knapp den ersten Satz und mit 21:12 sicher den Zweiten und den Titel im
Herrendoppel.
1. Marcel Bachmann/Falk Sauer (TSV Dresden)
2. Alois Henke/Tom Wendt (SG Gittersee)
3. Ronny Dubb/Benjamin Reissig (DHfK Leipzig)
Stefan Adam/Tobias Axmann (Robur Zittau)
MIXED
Das gut besetzte Mixedfeld sah eine Vielzahl hochkarätiger Spiele. Von den vier Halbfinalisten mussten sich DREI ihren
Halbfinalplatz in drei Sätzen erkämpfen. Alois Henke (SG Gittersee) und Nicole Bartsch (Robur Zittau) zogen mit einem
22:20, 15:21, 21:15 über Marcel Bachmann/Daniela Wolf (TSV Dresden) in die Runde der letzten Vier, Patrick Flemming/Noreen
Rurainski (TSV Niederwürschnitz) siegten 18:21, 21:15 und 22:20 über Tom Wendt/Lisa Baumgärtner (SG Gittersee/DHfK Leipzig).
Auch Sven-Matti Kamann (Tauchaer SV) und Maxi Stelzer (OTG Gera) benötigten drei Sätze, um Ronny Dubb/Lisa Rutsatz
(DHfK Leipzig/Robur Zittau) mit 16:21, 21:11 und 21:11 aus dem Turnier zu werfen. Lediglich Stefan Adam/Julia Engelhardt
(Robur Zittau) zogen mit einem Zweisatzsieg ins Halbfinale ein, sie besiegten Maik Hänig und Karolin Schäfer (
BC Stollberg-Niederdorf) mit 21:15 und 21:14. Mehr Punkte holten aber auch die späteren Gegner nicht, gegen Kamann/Stelzer
hieß es am Ende 21:16, 21:8, im Finale gegen Henke/Bartsch 21:16 und 21:15.
1. Stefan Adam/Julia Engelhardt (Robur Zittau)
2. Alois Henke/Nicole Bartsch (SG Gittersee/Robur Zittau)
3. Patrick Flemming/Noreen Rurainski (TSV Niederwürschnitz)
3.Sven-Matti Kamann/Maxi Stelzer (Tauchaer SV/OTG Gera)
Die kompletten Turnierlisten findet Ihr bei Kroton hier: [# click]
Die kompletten Turnierlisten als PDF-Datei findet Ihr hier: [# click]
Alles weitere findet Ihr noch auf der Homepage des Ausrichters: [www.sg-gittersee.de]
Hier folgt noch ein Nachtrag:
Goldene Federbälle
Die zum fünften Male als Wanderpokal vergebenen "Goldenen Federbälle" erhielten als
"Beste Dame" Maxi Stelzer (OTG 1902 Gera)
für die Plätze 1 im DE, 2 im DD und 3 im Mixed
"Bester Herr" Stefan Adam (SG Robur Zittau)
für die Plätze 1 im Mixed, 2 im HE und 3 im HD.
Bemerkenswert, dass bei den Herren Stefan Adam diesen Pokal bereits zum vierten Male gewann und es bei den Damen erneut
eine andere Pokalgewinnerin gab.
Alle Informationen zur Vergabe der "Goldenen Federbälle" findet Ihr hier: [# click]
B-Turniere
Pokalgewinnerin bei den Damen wurde die diesjährige DEM-O45-Bronzemedaillen-gewinnerin Angelika Lang (TV Schwebda 1912). Sie
gewann zum dritten Male hintereinander (!) und wurde damit endgültige Pokalgewinnerein.
Bei den Herren dominierten mit Michael Huber (BC 58 Luckau) und Karsten Großgebauer (SG Feinmeß Suhl) ebenfalls die O45er.
Sie bestritten zum neunten (!) Male in den letzten 10 Jahren das Finale. Überraschend, dass Huber den erst vor drei Monaten
Deutscher Vizemeister gewordenen Großgebauer dabei klar bezwang.
Da Karsten Großgebauer im vergangenen Jahre den Pokal endgültig bekam (5. Sieg innerhalb von 21 Jahren!) und Michael Huber
2009 (5. Sieg innerhalb von 8 Jahren!) "seinen" endgültig erhielt, wird die SG Gittersee im kommenden Jahre zum dritten
Male hintereinander einen neuen Pokal zur Verfügung stellen müssen.
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