Start Pressewart Bericht 2. DBV-RL u13/u19 in Maintal
Bericht 2. DBV-RL u13/u19 in Maintal PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Adam   
Montag, den 14. Dezember 2015 um 22:18 Uhr

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Am Wochenende fand in Maintal die 2. DBV-RL der AK u13 und u19 in Maintal statt. Aus sächsischer Sicht waren in der u13 Jonas Lorenz, Toni Matthes und Nitya Ramasamy dabei, bei der u19 gingen Laura Adam und Pit Hofmann an den Start. In der u13 wurde nur Einzel und Doppel gespielt, in der u19 dagegen alle drei Disziplinen. Als BVS-Coach war Stefan Adam dabei.

Am Samstag starte das Turnier mit den Einzeln in der u13 und dem Mix in der u19. Jonas hatte hier eine machbare erste Runde, konnte aber nicht sein volles Leistungsvermögen abrufen und verlor deswegen in 2 Sätzen relativ klar. Sein nächstes Spiel konnte er ungefährdet gewinnen, ehe er in den beiden darauffolgenden Partien den kürzeren zog. Am Ende sprang ein 12. Platz heraus. Im Mix hatte Laura und Pit ordentlich Lospech und so mussten sie gleich gegen die an Nummer 1 gesetzten Hess/Jäger antreten. Leider waren diese beiden mindestens eine Nummer zu groß, vor allem dem schnellen und druckvollen Spiel konnten Laura und Pit nichts entgegensetzen. Anschließend steigerten sich die beiden aber und konnten alle darauffolgenden Spiele gewinnen. Somit am Ende ein ordentlicher 9. Platz. Im Dameneinzel u19 war Laura angetreten. Sie konnte ihr erstes Spiel sicher gewinnen. Danach wartete mit Brenda Fernardin eine machbare Aufgabe, und Laura spielte auch sehr gut mit. Sie führte im 3. Satz bereits mit 19:16, ehe ihre Gegnerin zurückkam und das Spiel zu Ungunsten von Laura noch drehen konnte. Damit wurde der Halbfinaleinzug denkbar knapp verpasst. Und auch im darauffolgenden Spiel gegen Maria Kuse sollte sich ein solch knapper Spielverlauf wiederholen. Wieder hatte Laura am Ende das Nachsehen, hier sogar mit 21:23 im dritten Satz. Im abschließenden Spiel um Platz 7 war dann ein wenig die Luft raus, sodass am Ende ein 8. Platz zu Buche stand. Am Samstagabend begannen dann auch noch die Doppeldizplinen. Hier hatten wir in jeder Altersklasse zwei Doppel dabei, Jonas/Toni und Nitya mit Alina Erben in der u13 sowie Laura/Madita Sickinger und Pit/Noah Gnalian in der u19. Erfreulicherweise konnten sich bis auf Pit/Noah alle Doppel ins Viertelfinale spielen (Laura/Madita zogen mit Freilos ein). Nach einem gemeinsamen Abendessen hieß es dann, die Kräfte für den Sonntag wieder zu bündeln.

Frisch erholt, ging es dann am Sonntagmorgen weiter. Hier konnten nur Laura/Madita ins Halbfinale einziehen. Nitya/Alina waren ebenfalls noch nah dran, mussten aber in 3 Sätzen ihren Gegnern den Vorzug lassen. Jonas/Toni hatten hingegen keine echte Chance. Für beide u13-er Doppel verliefen die beiden letzten Spiele gleich, und zwar mit Siegen. Während Nitya/Alina sich beide Spiele erkämpfen mussten, konnten Jonas/Toni im Spiel um Platz 5 von der Aufgabe ihrer Gegner profitieren. Unser heißestes Eisen mit Laura und Madita konnten auch das Halbfinale erfolgreich gestalten und hatten somit wie schon bei der 1. Rangliste die Chance, eine Deutsche Rangliste zu gewinnen. Leider sollte es den beiden auch diesmal wieder nicht gegönnt sein. Dies lag aber weniger an der technisch-taktischen Ausrichtung sondern vielmehr an der mentalen Einstellung, welche im Entscheidungssatz einen Strich durch die Rechung machte. Somit konnten die beiden den 2. Platz einfahren, was dennoch ein schöner Erfolg ist. Pit und Noah holten sich nach der Auftaktniederlage am Ende noch den 10. Platz. 

Fazit: Von den Platzierungen können wir durchaus zufrieden sein und alle haben auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt. Besonders die Platzierungen im Doppel (1x2. Platz, 2x 5. Platz) können sich sehen lassen. Wir müssen uns aber auch eingestehen, dass wir in der u13 im Vergleich zu den Topspielern mindestens 2 bis 3 Level zurück sind, was sich momentan jedoch nocht nicht in den Platzierungen widerspiegelt. Technisch (Schlag- und Lauftechnik) und taktisch besteht dringender Handlungsbedarf und aktuell ist kaum eine konkrete Spielidee und der gezielte Aufbau von Ballwechseln zu erkennen. An diesen Stellen müssen wir in Zukunft enorm hart arbeiten, um den Abstand nicht noch größer werden zu lassen. Ansonsten wird es sich spätestens im nächsten Jahr auch deutlich in den Platzierungen auswirken. In der u19 haben unsere Spieler vor allem Geschwindigkeitsnachteile. Man merkte deutlich, dass das Spieltempo gegen die Top-Paarungen zu hoch war, sowohl von der physischen als auch von der psychischen Komponente. Hier müssen wir unbedingt ansetzen.



Alles in allem war es ein gutes Wochenenden mit durchaus zufriedenstellenden Ergebnissen, auf denen sich aufbauen lässt. Dennoch wurden uns deutlich die Grenzen aufgezeigt, an denen es nun bis zur SOEM und zur DEM zu arbeiten gilt.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Dezember 2015 um 11:21 Uhr
 
  

60. SILBERNE FEDERBÄLLE in Dresden am 02./03. September 2017



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Das Berichtsheft 2017 und die Satzungsänderungen sind online



„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
  • die Schnelligkeit eines Sprinters,
  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
  • die Schlagstärke eines Schmiedes,
  • die Gewandtheit einer Artistin,
  • die Reaktionsfähigkeit eines Fechters,
  • die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
  • die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters,
  • die psychische Härte eines Arktisforschers,
  • die Nervenstärke eines Sprengmeisters,
  • die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren,
  • die Besessenheit eines Bergsteigers
  • sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.


  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
    gibt es so wenig gute Badmintonspieler.“

    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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