Start Pressewart Nachbetrachtung Regionalliga Saison 2015/2016 HSG DHfK Leipzig
Nachbetrachtung Regionalliga Saison 2015/2016 HSG DHfK Leipzig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sven Hendrich   
Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 17:57 Uhr

Das letzte Spiel der Regionalligasaison 15/16 stand an für die 1. Mannschaft der HSG DHfK und mit dem Bemühen um einen versöhnlichen Saisonabschluss ging es nun am Samstag nach Dresden. Auch wenn sich durch die Krankheit von Jenny, welche als Fahrer und lautstarker Fan mitgereist war, die Aufgabe weiter erschwert hat, wollten wir etwas vom Tabellendritten mitnehmen. Es hat sich früh abgezeichnet, dass die Gastgeber vom TSV das Damendoppel mit zwei Ersatzspielerinnen füllen werden um Daniela Wolf im Einzel sowie im Mixed einsetzen zu können. Somit konnten Lisa und Anja das Damendoppel ohne große Probleme für sich entscheiden und die DHfK mit 1: 0 in Führung bringen.


Das erste Herrendoppel wurde von Benny und Christoph bestritten und konnte im ersten Satz mit einem Herzschlagfinale knapp mit 23:21 gewonnen werden. Aber wie oft in dieser Saison reicht ein guter Satz im Doppel nicht aus um den Punkt zu sichern und TSV konnte durch einen klaren zweiten und dritten Satz das 1. Herrendoppel gewinnen und auf 1: 1 ausgleichen. Im 2. HD traten Sven und Oli gegen die amtierenden Sachsenmeister im Doppel an und mussten den ersten Satz direkt abgeben. Durch eine deutliche Leistungssteigerung konnten die beiden aber den zweiten Satz souverän gewinnen. Nun lief alles auf den entscheidenden dritten Abschnitt hinaus, welcher mit dem glücklicheren Ausgang für die DHfK 21:18 endete. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war jedem im Team klar, dass heute mehr möglich ist, als sich nur gut zu verkaufen. Mit dem souveränen Sieg im Dameneinzel wurde dieser Glaube dann noch stärker untermauert. Nicht nur der Mannschaftsführer Benny war von Anjas Leistung zum wiederholten Male angetan. Denn speziell Anjas Entwicklung in dieser Saison ist bemerkenswert. Während am Anfang der Spielzeit die Zweifel an der Regionalligatauglichkeit sehr offensiv formuliert wurden, konnte sie durch teilweise herausragende Leistungen alle kritischen Stimmen verstummen lassen und sich als wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft etablieren. Spielstand 3 : 1.

Weiter ging es mit dem 1. und 3. Herreneinzel. Wobei Oli sich mit dem Dauerrivalen Michael Prinz auseinandersetzen durfte und Christoph sein Glück gegen Alexander Schröder versuchte. Während Oli seine starke Einzelform mit einem Satzgewinn wieder einmal bestätigen konnte verlor Christoph den ersten Abschnitt seines Einzels. Jenny orakelte aber direkt richtig als sie sagte: „Also diese Herreneinzel, die gehen definitiv über 3 Sätze. Daran gibt es keine Zweifel“. Denn Michael Prinz konnte mit einer Leistungssteigerung und der Unterstützung des Dresdner Publikums den 2. Satz für sich entscheiden. Während Christoph in seinem vorerst letzten Einzel noch einmal alle Kräfte mobilisierte und seinen Kontrahenten in den 3. Satz zwang. Auf beiden Spielfeldern entwickelte sich eine richtig aufgeheizte Atmosphäre und niemand konnte sich deutlich von seinem gegenüber absetzen. Erst als eine Reihe von fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen Christoph komplett aus dem Konzept brachten und der Fokus verloren ging, konnte sich Alexander Schröder einen entscheidenden Vorsprung herausarbeiten und diesen bis zum Ende der Begegnung nicht mehr abgeben. Währenddessen hat sich Oli, von der mittlerweile sehr guten Stimmung, in der Halle anstecken lassen und holte in der finalen Phase Punkt um Punkt. Am Ende stand dann der verdiente Punktgewinn und somit das zwischenzeitliche Ergebnis 4:2.

Nun lag es entweder am Mixed oder am 2. HE diesen erfolgreichen Nachmittag mit einem Sieg abzurunden. Jedoch hat die Spielstärke von Lisa und Sven im ersten Satz nicht ausgereicht um effektiv gegenzuhalten und so wurde dieser deutlich verloren. Aber auch hier konnte mit einer klaren Leistungssteigerung ein Entscheidungssatz erzwungen werden, welcher aber mit 18:21 an die Gastgeber abgegeben wurde und gleichbedeutend den Spielstand auf 4:3 erhöhte. Somit hing alles an Benny und seinem 2. HE gegen Till Borsdorf. Aber unser Teamkapitän kam mit dem Druck hervorragend zurecht und setzte sich direkt im 1. Satz deutlich durch. Im 2. Abschnitt entwickelte sich das Spiel immer mehr zur Nervenschlacht, worunter auch die Spielqualität etwas litt, aber die Spannung entschädigte für vieles. Als Benny dann einen Aufschlag von Till Borsdorf beim Stand von 20:19 für die DHfK fallen lässt und nach einem kurzen Moment die Gewissheit herrscht, dass der Ball im Aus war, herrschte überschwängliche Freude und die Gewissheit das man eine durchwachsene Saison mit einem guten Abschluss beenden konnte. Nach einem ausgiebigen Essen ging es erschöpft aber mit guter Laune und der Vorfreude auf die nächste Saison wieder Richtung Leipzig.

Zum Abschluss möchte ich mich im Namen des gesamten Teams für die zahlreiche Unterstützung bedanken. Insbesondere bei den beiden Ersatzspielern Steffen Geißler und Matthias Brandt, dem Präsidenten Gerd Pigola für Unterstützung bei der Organisation, den Schiedsrichtern für die reibungslosen Abläufe, der Familie Geißler für das Catering, Andre Werner und Daniel Simmig für die Unterstützung bei Aufbau und die Moderation, den Kindern und Jugendlichen für die Bedienung der Zähltafel und natürlichen bei allen Fans, Mitgliedern und Funktionären des Vereins, welche für die Teils hervorragende Atmosphäre bei den Heimspielen gesorgt haben und mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz innerhalb des Vereins erst eine Regionalligamannschaft möglich machen.

Herzlichsten Dank.

Sven Hendrich
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. Februar 2016 um 17:12 Uhr
 
  

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„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
  • die Schnelligkeit eines Sprinters,
  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
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  • die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren,
  • die Besessenheit eines Bergsteigers
  • sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.


  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
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    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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