Start Pressewart German Masters u11 Nienburg (Weser) vom 15./16.10.2016
German Masters u11 Nienburg (Weser) vom 15./16.10.2016 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nicole Bartsch   
Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 11:22 Uhr

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Joleen Pfeiffer zweifache Siegerin

Joleen Pfeiffer, Nils Hahn und Konrad Rötzer (alle SG Gittersee) starteten am Wochenende beim sechsten German Masters u11 Turnier der laufenden Serie.
Start war am Samstag 6.45 Uhr in Dresden. Trotz Ferienende/-anfang in einigen Bundesländern kamen wir gut durch und waren bereits 10.30 Uhr in der Halle. So hatten alle drei genügend Zeit sich zu akklimatisieren bis es 12 Uhr mit den Spielen losging.
Joleen ging mit Setzplatz zwei, Konrad mit Setzplatz drei und Nils mit Setzplatz sechs in die Einzelkonkurrenz. Alle drei konnten ihre Gruppen recht locker gewinnen und standen damit im Hauptfeld. Die Jungs im Achtelfinale und Joleen bereits im Viertelfinale. Nils und Konrad gewannen auch ihre Achtelfinals sicher und schlossen zu Joleen ins Viertelfinale auf. Hier mussten sie mit Setzplatz drei und sechs dann folglich gegeneinander spielen. Konrad, der noch mit den Nachwirkungen seiner Erkältung kämpfte, fehlte am Ende ein wenig die Kraft und Nils setzte sich mit 21:14 und 21:18 durch. Im Halbfinale traf Nils dann auf Matteo Schinzel (SV Lok Staßfurt). Hier fand Nils nie so richtig zu seinem Spiel und es passiertem ihm viele unnötige Fehler. Folglich musste er sich mit 15:21 und 8:21 geschlagen geben. Das Spiel um Platz 3 gewann Nils kampflos, da sich Danial Marzuan (SV Funball Dortelweil) im anderen Halbfinale verletzte. Joleen traf im Viertelfinale auf Alessia Viaccava (TSG Bergedorf) und setzte sich mit 21:9 und 21:14 durch. Im Halbfinale war dann Anatoli Loukidou (Bad Frankenhausen) aus Thüringen die Gegnerin. Auch hier setzte sich Jolenn souverän mit 21:11 und 21:15 durch. Im Finale wartete mit Amra Bourakkadi (1. BV Mülheim) eine richtig starke Gegnerin. Amra hatte es auf dem Weg ins Finale deutlich schwieriger als Joleen. Sie musste sowohl im Viertelfinale gegen Lara Dreesen (Hamburg-Horner TV), als auch im Halbfinale gegen Satine Tobien (Bad Frankenhausen) jeweils über drei Sätze gehen. Joleen und Amra schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein toll anzusehendes Match. Der erste Satz ging mit 20:22 an Amra. Zum Glück lies Joleen sich davon nicht beeindrucken und hielt an ihrer Marschroute fest. Im 2. Satz ging Joleen von Anfang an in Führung und holte sich den Satz mit 21:15. Der dritte Satz verlief zunächst ausgeglichen mit tollen Ballwechseln. Joleen konnte mit einer 11:8 Führung die Seite wechseln. Sie gab nach dem Seitenwechsel die Führung auch nicht mehr aus der Hand und setzte sich mit 21:14 durch. Der erste Sieg im Einzel bei einem German Masters u11 Turnier für Joleen.
Herzlichen Glückwunsch!

Abends aßen wir noch zusammen mit den Thüringer Mädels Abendbrot und dann ging es zügig ins Bett, damit alle am nächsten Morgen wieder fit für die Doppel waren.

Sowohl unser Jungendoppel Nils/Konrad als auch das Mädchendoppel Joleen/Satine Tobien gingen mit Setzplatz eins ins Turnier. Die Gruppenspiele wurden von beiden Doppeln erwartungsgemäß sicher gewonnen. Für die Jungs ging es im Viertelfinale weiter und für die Mädchen bereits im Halbfinale. Joleen/Satine spielten gegen Anatoli Loukidou/Alessia Viaccava (Bad Frankenhausen/TSG Bergedorf) und setzten sich sicher mit 21:15 und 21:8 durch. Im Finale hießen die Gegnerinnen dann Lara Dreesen/Eva Stommel (Horner TV/SV Berliner Brauereien), die ebenfalls recht locker bis ins Finale gekommen waren. Es entwickelte sich ein richtiges Endspiel zwischen den Mädels mit allen Höhen und Tiefen. Am Ende hatten Joleen/Satine überglücklich mit 21:18 und 23:21 die Nase vorn und holten sich ihren ersten gemeinsamen Turniersieg.

Nils/Konrad entschieden sowohl das Viertelfinale als auch das Halbfinale sicher für sich. Im Finale standen sie dann Rafe Kenji Braach/Justin Dang (STC BW Solingen) gegenüber. Gegen die beiden hatten Nils/Konrad auch in Refrath im Finale gespielt und hauchdünn mit 25:23 im 3. Satz gewonnen. Diesmal waren unsere Erwartungen nicht ganz so hoch, da Konrad doch noch ziemlich angeschlagen war. Das Spiel ging auch sehr schlecht los, denn unsere Jungs lagen schnell 2:8 hinten. Stück für Stück kämpften sich beide ins Spiel und kamen immer besser zurecht. Leider mussten sie den 1. Satz 19:21 an Rafe/Justin abgeben. Im 2. Satz gingen sie von Anfang an in Führung und spielten deutlich besser als in Durchgang eins. Folglich ging Satz zwei mit 21:17 an unsere Jungs. Satz drei ging leider genauso schlecht los wie Durchgang eins. Schnell liefen unsere Jungs einem 1:5 Rückstand hinterher. Doch sie fingen sich wieder und wechselten mit 10:11 die Seiten. In der zweiten Hälfte des 3. Satzes gab es viele lange schöne Ballwechsel zu sehen. Leider zu oft mit dem besseren Ende für Rafe/Justin. So ging der dritte Satz schlussendlich mit 15:21 an die Solinger. Trotzdem ein toller zweiter Platz für Konrad/Nils. Wir waren trotz Konrads angeschlagener Gesundheit wieder in jeder Disziplin auf dem Treppchen vertreten. So kann es weitergehen und die Teilnahme am German Masters u11 Finale im März in Mülheim sollten den dreien kaum noch zu nehmen sein.

In zwei Wochen steht dann schon das nächste Turnier in Sömmerda auf dem Programm. Dort sind dann neben Joleen, Konrad und Nils auch noch Adam Taha (BV Marienberg), Dominik Grundmann, Pia Hahmann (beide BV 57 Niedersedlitz), Anna Geißler, Jalina Meinzen (beide Radebeuler BV) und Robert Labrenz (SG Gittersee) am Start.

Nicole Bartsch
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. Oktober 2016 um 14:52 Uhr
 
  

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„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
  • die Schnelligkeit eines Sprinters,
  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
  • die Schlagstärke eines Schmiedes,
  • die Gewandtheit einer Artistin,
  • die Reaktionsfähigkeit eines Fechters,
  • die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
  • die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters,
  • die psychische Härte eines Arktisforschers,
  • die Nervenstärke eines Sprengmeisters,
  • die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren,
  • die Besessenheit eines Bergsteigers
  • sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.


  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
    gibt es so wenig gute Badmintonspieler.“

    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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