Start Jugendwart 1. DBV-RL u13/u19 in Hövelhof
1. DBV-RL u13/u19 in Hövelhof PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Adam   
Mittwoch, den 09. November 2016 um 10:09 Uhr

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Am vergangenen Wochenende fand in Hövelhof die 1. Deutsche Rangliste in den Alterklassen u13 und u19 statt. In u13 wurde Mix und Einzel gespielt, in u19 hingegen alle drei Disziplinen. Die sächsische Delegation bestand aus 4 Spielern. Mit Max Mannstein/Lilly Klügel hatten wir ein u13-Mix am Start. In der u19 starteten Annika Hofmann (alle Disziplinen) und Paula-Elisabeth Nitschke (Damendoppel). Als BVS-Coach war Stefan Adam mit dabei.

Am Samstag war nur Annika gefordert, da in u13 nur Einzel gespielt wurde und in u19 das Damendoppel ebenfalls erst am Sonntag begann. Im Mix mit Jonas Grün waren die beiden an 6 gesetzt. In ihrem ersten Spiel konnten sie nach anfänglichen Schwierigkeiten und verlorenem 1.Satz das Spiel zu ihren Gunsten drehen und in die Runde der letzten acht einziehen. Dort wartete die an Nummer 3 gesetzte unbekannte Paarung Wansorra/Konder (Rheinland-Pfalz). Annika und Jonas waren von Anfang an gut im Spiel, besonders die Aufschlag- und Aufschlagannahmesituation konnten die beiden immer wieder positiv gestalten. Am Ende stand der Einzug ins Halbfinale, welcher Lust auf mehr machte. Und beinahe wäre in diesem Halbfinale ebenfalls ein Sieg gegen Hennes/Seibert (NRW) gelungen. Das Spiel war geprägt von langen Phasen, in denen eine Paarung mitunter 7-8 Punkte am Stück machte und danach der Gegner wieder an der Reihe war. Auch in diesem Spiel musste ein Entscheidungssatz her, den Annika und Jonas am Ende etwas unglücklich zu 19 verloren. In diesem Spiel war definitiv mehr drin. Im Spiel um Platz drei lief es dann nicht mehr ganz so rund, zu aggressiv und präzise agierten die Gegner Kick/Kick insbesondere im Angriff und Nachsetzen. Am Ende war es ein guter 4 Platz, auf den sich für die kommende Rangliste sehr gut aufbauen lässt.

Nach dem Mix war Annika dann sofort im Einzel gefordert. Sie musste in einem der Vorrundenspiele ran. Leider machte sich Annika das Leben gegen ihre Gegnerin unnötig schwer, sodass sie in 3 Sätzen unterlegen war und somit nicht ins Achtelfinale einziehen könnte. Im abschließenden Spiel konnte sie dann noch einmal siegen, sodass sie mit einem positiven Gefühl den Turniertag beenden konnte. Am späten Nachmittag reisten dann auch Lilly und Max an und das komplette Team Sachsen ließ den Tag gemeinsam bei italienischem Essen ausklingen, wobei die Location der gesuchten Pizzeria schon etwas „besonders“ war.

Am Sonntag ging es in u13 mit Mix weiter und in der u19 standen die Doppel an. Max und Lilly hatten eine sehr ungünstige Auslosung und mussten sofort gegen die späteren Sieger Sufryd/Sonnenschein ran. Die beiden gaben ihr Bestes, waren am Ende allerdings chancenlos gegen die für u13 beeindruckende Spielweise ihrer Gegner. Als nächstes wartete auf die beiden ebenfalls eine schwere Aufgabe gegen Klauer/Kuntz aus NRW. Zumindest den zweiten Satz konnten Max und Lilly bis zum Ende spannend gestalten, leider reichte es nicht ganz zum Satzgewinn. Da die Plätze 13-16 nicht mehr ausgespielt wurden, war für die beiden das Turnier beendet. Dennoch konnten sie mit Sicherheit für die Zukunft wichtige Erfahrung auf einem solch hohen Level sammeln, welches es in Sachsen und auf Südost-Ebene nicht bzw. kaum gibt.

Bei den u19-ern trat Paula mit ihrer Partnerin Jennifer Löwenstein aus Baden-Württemberg an und Annika spielte mit Xenia Kölmel (ebenfalls BaWü). Paula und Jennifer hatten im Auftaktmatch eine schwere Aufgabe gegen das eingespielte Duo Gellersen/Korsch (Hamburg). Gegen das druckvolle Spiel, insbesondere die Power am Schläger, hatten die beiden nicht genug entgegenzusetzen und verloren in 2 Sätzen. Im zweiten Spiel lief es dann besser und sie gewannen ihr Spiel in 2 Sätzen. Damit konnten sich die beiden auf zwei weitere Spiele einstellen. Leider wurden diese nicht gewonnen und am Ende sprang ein 12 Platz heraus. Für die Sensation des Sonntags sorgten mit Sicherheit Annika und Xenia, indem sie die an Nummer 2 gesetzte Paarung Dieks/Plützer in 2 glatten Sätzen vom Feld fegten. Und beinahe hätte Annika wie schon im Mix das Halbfinale erreicht, leider mussten sie das Viertelfinale aber im dritten Satz zu 19 abgeben. Somit blieben noch 2 Spiele um Platz 5 bis 8. Ihr drittes Spiel verloren Annika und Xenia wiederum in 3 Sätzen, im Spiel um Platz 7 gewannen sie dann endlich wieder und sicherten sich genau diesen 7. Platz. Schade, denn auch hier wäre wieder mehr drin gewesen.

Am Ende des Turnieres bleibt festzuhalten, dass alle Spieler an diesem Tag das Beste im Rahmen ihrer Möglichkeiten herausgeholt haben. Besonders für unsere u13-er war es wichtig, zunächst Erfahrungen bei solchen Turnieren zu sammeln und zu schauen, wie Deutschlands Spitze Badminton spielt. Die Nervosität war noch deutlich anzumerken. Das reine Platzierungsergbnis sollte daher nicht als das Wichtigste gesehen werden und vielmehr der Lernprozess im Vordergrund stehen. Bei den „großen“ Mädels sorgte Annika für positive Überraschungen und auch Paula konnte für erstes Jahr u19 gut mitspielen. Nun geht es darum, weiter hart zu trainieren, um den Abstand zu den Top-Spielern nicht größer werden zu lassen bzw. ein Stück zu verkleinern.

-TSV Großschönau, Abteilung Badminton-
Frank Adam
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. November 2016 um 20:47 Uhr
 
  

Das Berichtsheft 2017 und die Satzungsänderungen sind online



„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
  • die Schnelligkeit eines Sprinters,
  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
  • die Schlagstärke eines Schmiedes,
  • die Gewandtheit einer Artistin,
  • die Reaktionsfähigkeit eines Fechters,
  • die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
  • die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters,
  • die psychische Härte eines Arktisforschers,
  • die Nervenstärke eines Sprengmeisters,
  • die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren,
  • die Besessenheit eines Bergsteigers
  • sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.


  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
    gibt es so wenig gute Badmintonspieler.“

    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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