Start Jugendwart 2. DBV-RL u13/u19 in Maintal: Annika Schreiber holt einen Titel und einen 2. Platz nach Sachsen
2. DBV-RL u13/u19 in Maintal: Annika Schreiber holt einen Titel und einen 2. Platz nach Sachsen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Adam   
Mittwoch, den 21. Dezember 2016 um 10:12 Uhr
Am Wochenende des 10./11.12. fand in Maintal die letzte Deutsche Rangliste des Jahres 2016 statt. Diese gehörte den u13/u19-ern. Aus Sachsen waren diesmal 5 Spieler/innen verteten mit Emely Goltzsche, Lilly Klügel und Max Mannstein in der u13 sowie Annika Schreiber und Annika Hofmann in der u19. Leider viel am Freitag sehr kurzfristig Jaron Rittmeister krankheitsbedingt aus. In der u13 wurde Einzel und Doppel gespielt, in der u19 hingegen wieder alle drei Disziplinen. Als BVS-Coach war wie schon bei der ersten Rangliste Stefan Adam dabei.

Begonnen wurde am Samstag morgen in der u13 mit dem Einzel. Hier hatten wir keine Starter. In der u19 lief zuerst die Mixkonkurrenz und mit Annika Schreiber/ Hauke Graalmann, aber auch mit Annika Hofmann/Jonas Grün hatten wir zwei sehr vielversprechende Paarung im Rennen. Und besonders Annika Schreiber und Hauke Graalmann erwischten einen klasse Tag, spielten sehr dominant und konzentriert und zogen ohne Mühe ins Finale ein. Dort wartete mit Völker/Plützer die an eins gesetzte Mixpaarung. Auch gegen diese beiden behielt Annika/Hauke die Oberhand, auch wenn es im 2. Satz nicht so richtig lief und daher das Spiel in drei Sätzen gewonnen wurde. Damit holten die beiden den ersten Ranglistengewinn für eine Sächsin in dieser Saison. Für Annika Hofmann/Jonas Grün sprang am Ende ein 7. Platz heraus. Im Viertelfinale hatten sie das Pech, gegen Annika/Hauke ran zu müssen und auch im nächsten Spiel verloren sie gegen Hammes/Schwarz. Dennoch ist auch dieses Resultat sehr in Ordnung. Anschließend begann die Einzelkonkurrenz in der u19 und hier hatten wir nur Annika Schreiber ins Rennen schicken können. An Setzplatz eins gestartet, kämpfte sich Annika bis ins Halbfinale, wo allerdings gegen die spätere Siegerin, Ann-Kathrin Spöri, Endstation war. Auch das Spiel um Platz drei konnte Annika gegen ihre Doppelpartnerin Miranda Wilson nicht gewinnen, sodass am Ende Platz vier heraussprang. Dieser Platz klingt vielleicht gemessen am Setzplatz erstmal enttäuschend, bei näherem Hinschauen ist er aber umso höher zu bewerten. Annika quälte sich das ganze Wochenende mit schweren beiden, hat schon am Freitag über Muskelkater aufgrund der hohen Trainingsbelastung in der Woche geklagt. Und so war ihr nach dem Mix die Müdigkeit und die schweren Beine deutlich anzumerken. Wieso dennoch gefightet und immer wieder an und über die Schmerzgrenze gegangen ist, das war bemerkenswert und daran sollten sich alle unsere Spieler orientieren. Am Abend wurde dann auch in der u13 noch die erste Runde im Mädchen- und Jungendoppel gespielt. Emely und Lilly erwischten recht leichte Gegner und konnten ihr Spiel recht locker gewinnen, ohne ihre Bestleistung abrufen zu müssen. Max bekam mit Luca Wiechmann aus Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Partner an seine Seite. Leider mussten sie gleich im Auftaktmatch gegen die Nummer 4 der Setzliste ran und konnten nur im ersten Satz gut mithalten. Im zweiten lief es dann nicht mehr rund und somit war die Auftaktniederlage unausweichlich. Nach diesem anstrengenden Tag ging es dann zum Abendessen mit viel Nudelgerichten und Salat, um die Energiespeicher schnellstens wieder aufzufüllen.

Am Sonntag ging es dann weiter mit den Doppeln in der u13 und auch in der u19. Lilly/Emely spielten um den Einzug ins Halbfinale, starten schlecht und verloren folgerichtig den ersten Satz. Im Zweiten stellten sie dann ihr Spiel deutlich um und agierten mehr mit Clear und Drop, was sofort Wirkung zeigte und das Spiel in den Entscheidungssatz ging. Leider reichte es hier nicht ganz, das Spiel komplett zu drehen. Somit blieb das Ziel, um Platz 5 zu spielen. Leider konnte auch dies nicht erreicht werden, da auch das anschließende Spiel verloren ging. Hier waren im Vergleich zu den ersten beiden Spielen insbesondere die Einstellug und das fehlende Miteinander Hauptpunkte, wieso es nicht gereicht hat. Im letzten Spiel um Platz 7 zeigten sich die beiden stark verbessert, jeder kämpfte für jeden und auch die Spielidee, mehr über die damendoppel-typischen Taktiken (viel Clear und Drop und lange Ballwechsel) zu gehen, konnten die beiden gut umsetzen. Es entwickelte sich ein spannendes und ansehnliches Spiel, leider mit dem schlechteren Ausgang für Emely/Lilly. Dennoch das beste Spiel von beiden, auf welchem es sich aufbauen lässt. Für Max und Luca musste schon nach der Auftaktniederlage das nächste Spiel gewonnen werden, um noch zwei weitere Spiele zu haben. Leider gelang dies nicht so richtig. Dennoch wird Max auch hier wieder wichtige Erfahrung gesammelt haben. Bei den Damen u19 spielte Annika Schreiber mit Miranda Wilson und Annika Hofmann mit Xenia Kölmel. Annika H./Xenia erwischten wie schon bei der ersten Rangliste ein schweres Erstrundenlos gegen eine gesetzte Paarung. Und auch diesmal waren die beiden wieder nah dran, den Favoritenschreck zu spielen. Zum Ende des dritten Satzes ging allerdings ein wenig die Puste aus, sodass es nicht ganz reichte. Nach gewonnenem zweiten Spiel, knapp verlorenem dritten Spiel und wieder gewonnenem viertel Spiel stand am Ende ein 11. Platz zu buche. Besser lief es für Annika S./Miranda. Die beiden wurden ihrer Favoritenstellung gerecht und zogen ungefährdet bis ins Finale ein. Dort entwickelte sich noch einmal ein hochklassiges Match über drei Sätze, leider mit dem besseren Ende für die Gegner. Auch hier merkte man wieder, dass Annika sehr mit ihrem schmerzenden Körper zu kämpfen hatte und am Ende dadurch einfach die Spritzgkeit und Leichtigkeit fehlte. Dennoch ein toller zweiter Platz.

Alles in allem war es ein erfolgreiches Wochenende mit einem ersten und einen zweiten Platz für Sachsen durch Annika Schreiber. Wir haben auch gesehen, dass wir an einem Sahnetag bei den Mädchen in u13 nicht so weit weg sind von den Plätzen 1 bis 3. Dazu bedarf es aber einer hochkonzentrierten und hochmotivierten Leistung in jedem Spiel. Genau dieser Wille, in jedem Spiel bis aufs Letzte um jeden Ball zu fighten und über die Schmerzgrenze zu gehen, das fehlt an einigen Stellen noch. An diesem Punkt sind uns andere Landesverbände deutlich überlegen. Nun gilt es, sich konzentriert auf die SOEM vorzubereiten und sich dort über gute Platzierungen für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Es muss einfach jedem bewusst sein, für welches Ziel er arbeitet und sich so oft in die Halle stellt.

In dem Sinne wünsche ich als Verbandstrainern allen Spielern, deren Eltern und Trainern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mit der Bitte und der Hoffnung, dass sich die Spieler über diese Zeit dennoch fit halten, denn die SOEM ist nicht mehr lang hin. Dort gilt es dann, topvorbereitet zu sein, und das schafft man nicht, wenn man 2 Wochen vorher anfängt zu trainieren.

Stefan Adam
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Dezember 2016 um 13:02 Uhr
 
  

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Stadtseniorenspiele Leipzig Badminton 2017 am 18./19. November 2017 ab 10:00 Uhr
Sporthalle der HTWK Leipzig, Arno-Nitzsche-Str. 29, 04279 Leipzig, 8 Felder


„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
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  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
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  • die Gewandtheit einer Artistin,
  • die Reaktionsfähigkeit eines Fechters,
  • die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
  • die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters,
  • die psychische Härte eines Arktisforschers,
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  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
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    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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