Start BVS Leserbriefe Was ist da schief ( oder auch "nur" dumm) gelaufen?
Was ist da schief ( oder auch "nur" dumm) gelaufen? PDF Drucken E-Mail
Aktuelles
Geschrieben von: Andreas Benz   
Donnerstag, den 13. Juli 2017 um 13:50 Uhr
Hallo Josef in Berlin,

Deine Entscheidung, die natürlich zu respektieren ist, überrascht mich, macht mich traurig & wirft Fragen (an mich & andere) auf...

Für uns alte Hasen ist es besonders bitter, wenn ein junger Funktionär schon nach kurzer Zeit das Handtuch wirft!

Bei Dir, der mit viel Power & Ideen ( sogar einem Konzept für deutl. Verbesserungen der Arbeit Deines Vorgängers Frank Mothes ) zur Wahl angetreten ist & sich mit permanenter Turnier-Präsenz rasch Anerkennung verschaffen konnte, tut so ein Ausstieg noch vor Ende der 1. Wahlperiode doppelt weh...

Was ist da schief ( oder auch "nur" dumm) gelaufen?

Was haben vor allem WIR ANDEREN ( + speziell die erfahreneren ehrenamtl. "Alt-Funktionäre einerseits sowie die nutznießenden Vereine andererseits) falsch gemacht?

Wo hätten wir helfen können oder gar MÜSSEN?

Usw. usf.!

Einige Gründe deutest Du an - dazu Dein beruflicher Wechsel (mit Entwicklungspotential & vielleicht auch privaten Veränderungen) nach Berlin...

Jaaa, die Anerkenung des Ehrenamtes - nicht nur im Sport - gehört zu den Stiefkindern in unserer Gesellschaft, LEIDER! Der Umgangston wird immer rauer , die Sichtweise immer egoistischer...

Gemeckert, genölt & "kluggeschissen" ist schnell ( & viel zu oft) - jedoch mal "einfach so" DANKE sagen, Respekt zollen, auf die Schulterklopfen oder MITmachen (oder zumindest Verständnis & mehr Toleranz bei Problemen oder gar Fehlern der positiv verrückten Ehrenamtler zeigen) ist dagegen sehr selten bis gar nicht anzutreffen.

Vermutlich ist es ein Fehler, wenn wir "Alten" (mit 59 Jahren - davon 48 als ÜL/ Trainer, 44 Jahreals Pressewart von Verein bis Verbandsebene sowie 37 Jahre als Sportwart, Vereinsvorsitzender & Ausschussmitglied von BFA bis RV Dresden bzw BVS - zähle ich mich dazu...) dies - fast immer - als selbstverständlich hinnehmen & viel zu wenig für unser "eigenes Handwerk KLAPPERN"!

Hier ist aber vor allem die nächste & übernächste Generation gefragt, es anders/ BESSER zu machen, um die notwendige Anerkennung wie Unterstützung für Ehrenamtler (egal ob Trainer o.a. Funktionen!!!) in deutlich geändertem gesellschaftlichem Kontex zu erhalten...

Nun gut, zum Glück bleibst Du, lieber Josef, dem Badminton ( & indirekt ja auch erst einmal dem BVS) als SüO-Gruppenwart verbunden/ erhalten.

Bleibt mir also die Hoffnung & der Wunsch, dass dort Deine ehrenamtl. Arbeit mehr respektiert & anerkannt (sowie berechtigte Kritik konstruktiv und die "falsche" zumindest höflich bis wohlwollend ausfällt) wird & Du dort soviel Freude & Selbstbestätigung findest, dass der "Sprit im Tank" deutlich länger reicht!!!

Badmintonherzlichst & mit einem ausdrücklichem DANKESCHÖN für die im BVS geleistete Arbeit im Namen des gesamten Radebeuler BV -

A.ndreas & RBV-Nachw.trainerteam

Dipl.Ing. Andreas Benz

S³ - Spiel- & SportstättenService (( Die Kunstrasen-Manufaktur))
D - o1445 RADEBEUL/ Sa., Paradiesstr. 9 B
Büro: +49-351-83 04 555 (mit ARB/ ohne Fax)
Funk: +49-157-368 73 368
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Juli 2017 um 06:05 Uhr
 
  

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Ehrenamtliche Verstärkung gesucht



„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
  • die Schnelligkeit eines Sprinters,
  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
  • die Schlagstärke eines Schmiedes,
  • die Gewandtheit einer Artistin,
  • die Reaktionsfähigkeit eines Fechters,
  • die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
  • die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters,
  • die psychische Härte eines Arktisforschers,
  • die Nervenstärke eines Sprengmeisters,
  • die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren,
  • die Besessenheit eines Bergsteigers
  • sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.


  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
    gibt es so wenig gute Badmintonspieler.“

    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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