Start Schiedsrichter Die Gunst der Stunde noch einmal genutzt
Die Gunst der Stunde noch einmal genutzt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rainer Schulze   
Dienstag, den 08. April 2014 um 09:00 Uhr
Am 29.03./30.03.14 bildete, höchstwahrscheinlich zum letzten Mal, unser langjähriger Schiedsrichterwart M. Willner noch einmal 9 Anwärter/Anwärterinnen aus. Mit 4 Interessenten stellte der BV Hoyerswerda 1960 e.V. den größten Anteil dar.
Gleichzeitig wurde im Sportpark Dresden der neue Grundlehrgang für den C-Trainer Breitensport durch Frank Dietel eröffnet. Neben vielen wichtigen und natürlich auch grundlegenden Dingen, die ein Schiedsrichter wissen muss, ließ M. Willner uns an seinem umfangreichen Erfahrungsschatz teilhaben.
Denn im Verlaufe der letzten Jahrzehnte änderten sich nicht nur mehrmals die Regeln im Badminton, sondern auch das Schiedsrichterwesen. Und wer könnte da mehr erzählen als unser Schiedsrichterwart?
Neben der Ausbildung neuer Schiedsrichter leitete M. Willner natürlich bis vor kurzen auch selbst regelmäßig Spiele auf verschiedenen Veranstaltungen. Darunter war er natürlich auch über viele Jahrzehnte bei den DDR-Meisterschaften und Deutschen Meisterschaften eingesetzt. Nach der Wende machte er sich als aktiver Schiedsrichter sehr schnell einen Namen. Unter "Decke, Fehler, Punkt" war er bald Landauf, Landab bei allen bekannt. Auch wir mussten lernen, dass außer der Führung und Leitung eines Spieles ein Schiedsrichter sehr viel mehr wissen und beachten muss. Und, die Vorschriften dafür ändern sich auch öfters. Deswegen, so wurde uns bewusst, ist eine regelmäßige Fortbildung und Überprüfung notwendig. Angefangen bei den Bedingungen der Halle, über das Wissen der Netzhöhen, Beachtung von Ranglisten bei Mannschaftspunktspielen, Durchführung eines korrekten Auf- und Rückschlages und noch vielem mehr ist natürlich die korrekte Führung des Schiedsrichterzettels eine elementare Aufgabe. Und, was sollen wir sagen, es ist schwerer als vermutet. Naja, die praktische Prüfung steht uns noch bevor, die schriftliche haben wir gleich im Anschluss nach dem Lehrgang abgelegt. Wir hoffen, dass wir alle bestehen werden und es in Sachsen 9 gut ausgebildete Schiedsrichter mehr gibt.

Euer Lausiteufel








Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. Juli 2014 um 19:36 Uhr
 
  

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„Ein Badmintonspieler sollte verfügen
  • über die Ausdauer eines Marathonläufers,
  • die Schnelligkeit eines Sprinters,
  • die Sprungkraft eines Hochspringers,
  • die Armkraft eines Speerwerfers,
  • die Schlagstärke eines Schmiedes,
  • die Gewandtheit einer Artistin,
  • die Reaktionsfähigkeit eines Fechters,
  • die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
  • die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters,
  • die psychische Härte eines Arktisforschers,
  • die Nervenstärke eines Sprengmeisters,
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  • sowie über die Intuition und Phantasie eines Künstlers.


  • Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind,
    gibt es so wenig gute Badmintonspieler.“

    – Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 –
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