BVS-Chronik

 

Gründung |  1990 |  19911992 |  1993 |  1994 |  1995 |  1996 | 19971998 | 1999  | 20002001 | 2002 | 2003 |  2004 |  2005 | 20062011 |



Gründung am 9.6.1990 in Dresden-Gittersee

  • hervorgegangen aus den ehemaligen BFA Leipzig, Dresden, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)
  • lt. offizieller DTSB-Statistik: 1989: 200 Gemeinschaften mit ca. 8.500 Aktiven
  • Entscheidung: Aufteilung nach den Schwerpunkten in 4 Regionalverbände: Leipzig, Chemnitz, Dresden und Oberlausitz

Gründungsvorstand:

  • Manfred Göpfert Dresden Präsident im Vorstand bis 1998
  • Rainer Loschke Leipzig Vizepräsident 1992 verstorben
  • Jörg Richter Chemnitz Vizepräsident im Vorstand bis 1991
  • Manfred Willner Dresden Vizepräsident im Vorstand bis heute
  • Hans-Jürgen Engel Leipzig Schatzmeister 2016 verstorben
  • Helmar Schröter Zwenkau Geschäftsführer im Vorstand bis 2017 (1999)

Als erster Landesverband der neuen Bundesländer in den DBV aufgenommen.
[nach oben]

1990:

  • erste Sachseneinzelmeisterschaften bei den Aktiven, der Jugend und der Kinder
  • bis zum Jahresende werden an 85 Vereine 2.100 Spielerpässe ausgegeben
  • in der Saison 1990/91 stellt Sachsen 50 % aller höherklassigen Mannschaften der neuen Bundesländer
    • (Lok HfV Dresden, Robur Zittau, DHfK Leipzig – 2.Bundesliga-Ost;
    • TSV 1911 Niederwürschnitz, Wismut Chemnitz, SG Gittersee – Oberliga-Ost)
  • letzte DDR-Mannschaftsmeisterschaften der Jugend bei der SG Gittersee
  • Bildung einer Landesliga mit 6 Mannschaften

[nach oben]

1991:

  • erste südostdeutsche Meisterschaften und Ranglistenturniere
  • Robur Zittau und DHfK Leipzig in der umstrukturierten 2. Bundesliga

[nach oben]

1992:

  • erste südostdeutsche Meisterschaften und Ranglistenturniere
  • Robur Zittau und DHfK Leipzig in der umstrukturierten 2. Bundesliga
  • Neuwahl des Vorstands nach Strukturreform (Vizepräsidenten nicht mehr regionalbezogen, sondern ressortbezogen):
    • Manfred Göpfert wieder Präsident
    • Rainer Martin, Volkmar Kelling, Helmar Schröter – Vizepräsidenten
  • Bildung der Sachsenoberliga und Sachsenliga – mit 8 bzw. 6 Mannschaften

[nach oben]

1993:

  • 6 Titel bei den südostdeutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich
  • Bildung der Regionalliga mit je 8 Mannschaften in zwei Staffeln

[nach oben]

1994:

  • erster DBV-Verbandstag in den neuen Ländern – am 18.6. in Dresden
  • erste Talentezentren des Landessportbundes Sachsen auch für Badminton
  • Robur Zittau wird Staffelsieger in der Regionalliga, scheitert aber in den Aufstiegsspielen

[nach oben]

1996:

  • Zittau wird Südost-Mannschaftsmeister und steigt in die 2. Bundesliga auf
  • Wiederwahl des Vorstands mit gleichem Personenkreis
  • erster Deutscher Meistertitel für einen Sachsen HE AK O45, H.J. Göhler (damals Niedersedlitz)

[nach oben]

1997:

  • Gewinn aller Titel bei den Südostdeutschen Meisterschaften in der AK u18

[nach oben]

1998:

  • Sportfreund Göpfert scheidet als Präsident aus und wird zum Ehrenmitglied des BVS ernannt
  • Neuwahl des Vorstands:
    • Volkmar Kelling – Präsident
    • Rainer Martin, Holger Wippich, Helmar Schröter – Vizepräsidenten
  • Blau-Weiß Röhrsdorf wird Südost-Mannschaftsmeister und steigt in die 2. Bundesliga auf, wo man beide innersächsischen Duelle gegen Zittau verliert
  • Mit der Deutschen Rangliste der Jugend u19 fand am 31.10./1.11.98 erstmalig ein hochrangiges Badminton-Turnier im Freistaat Sachsen statt.
  • Erneuter Einzeltitel bei den Deutschen Meisterschaften der AK für Hans-Jürgen Göhler, sowie zahlreiche Bronzeplätze (Helfricht/Spiegel, Bellmann/Sauerbier, Göhler/Behrens, Blauhut/Ladwig, Frank Geissler)

[nach oben]

1999:

  • Helmar Schröter scheidet aus dem Vorstand als Geschäftsführer aus, die Funktion übernimmt Gernot Rudolph.
  • Röhrsdorf steigt nach nur einer Saison wieder aus der 2. Bundesliga ab

[nach oben]

2000:

  • Zittau steigt nach fünf Jahren in der 2. ab, peilt aber sofortigen Wiederaufstieg an.
  • Zittaus Zweite siegt hingegen in der Sachsenliga.

[nach oben]

2001:

  • Robur Zittau steigt in die 2. Bundesliga auf, der Radebeuler BV in die Regionalliga.
  • Als neues Kommunikationsmittel wird durch den DBV das Datensystem „milon“ etabliert, welches eine schnellere Ergebnisübermittlung ermöglicht.
  • Janet Köhler (Radebeul) ist die erste Sächsin im Talentteam Deutschland und führt die Deutsche Nachwuchsrangliste u15 an.
  • Pressewart Karl-Heinz Bauer wird nach jahrelanger Tätigkeit für den BVS von Katja Förster, Mike Bräutigam, Thomas Ludewig und André Künzel in diesem Amt abgelöst.

[nach oben]

2002:

  • Zittau muss aus der 2. Bundesliga erneut absteigen, Regionalligasieger Blau- Weiß Röhrsdorf verzichtet auf die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga.
  • Volkmar Kelling wird als Präsident von der JHV wiedergewählt.
  • im Mai richtet der BVS die V. Europameisterschaften der Altersklassen in Radebeul aus.
    Für die perfekte Organisation (es waren mehr als 50 Sachsen aus über 10 Vereinen von Dienstag bis Sonntag im Einsatz) des Turniers mit 355 Teilnehmern aus 23 Ländern, incl. einer der Karl-May-Stadt würdigen Western-Abschlussparty wird der Veranstalter von der EBU durch Vizepräsident Horst Kullnig und Generalsekretärin Gisela Hofmann mit einem Ehrenteller ausgezeichnet.
  • In einer Umfrage des Presseteams zur Homepage und der Zeitung werden überwiegend gute Bewertungen abgegeben.
  • Erfolgreicher Nachwuchs: J. Köhler (Radebeul) und Bj. Biering (DHfK) im Jugend- Nationalteam des Nachwuchses, J. Engelhardt (Zittau) dreifache Siegerin bei der Dt. Rangliste u 17.

[nach oben]

2003:

  • Ingrid Jungmann übernimmt die Geschäftsstelle des BVS von Gernot Rudolph.
  • Erstmals in der BVS-Geschichte deutsche Meistertitel durch Janet Köhler und Björn Biering im Nachwuchs, durch Andreas Benz (Radebeul), Gundel Hinke (Zittau), Monika Mischke (Markkleeberg) und Gabriele Berge (TH Leipzig) bei den Altersklassen und durch Björn Wippich (Zittau) bei den Hochschulmeisterschaften.
  • Robur Zittau steigt wieder in die 2. Bundesliga, TSV Niederwürschnitz in die Regionalliga auf.
  • Frank Dietel (Röhrsdorf) wird Vizeweltmeister der Behinderten, Holger Wippich (Zittau) Dritter bei der Senioren-WM in Sofia.
  • Die 46. „Silbernen Federbälle“ der SG Gittersee finden mit 111 Teilnehmern einen Teilnehmerrekord in der neuen Sporthalle (Gamigstraße).
  • Mit der Übertragung der Ausrichtung des Länderspiels Deutschland – Dänemark in Leipzig wird der BVS für seine bisherige Arbeit im DBV belohnt.
  • Die 23. Auflage des Traditions-Doppelturniers des TSV Dresden beschließt das Jahr.

[nach oben]

2004:

  • Mit 2.674 Spielerpassinhabern wird die bisher höchste Anzahl seit Gründung des BVS erreicht.
  • Janet Köhler (Radebeul) wird zweifache deutsche Meisterin der AK u17, drei Titel für Hans-Jürgen Göhler (Niedersedlitz) bei den Südostdeutschen Alterklassenmeisterschaften.
  • Bei den Vierländerkämpfen in Plzen siegt Sachsen in den AK u15 und u19.
  • Wiederaufsteiger zur Regionalliga: BV Zwenkau 64

[nach oben]

2005:

  • Erster sächsischer Weltmeister wird Holger Wippich (Zittau) in der AK o35, Andreas Benz (Radebeul) wird Vizeweltmeister in der o45 bei den Senior-Championships in Malaysia.
  • Frank Dietel kann weiteren 10 Übungsleitern einen erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs bescheinigen.
  • Oliver Witte (Röhrsdorf) erreicht Mannschaftssilber bei den Olympischen Spielen der Gehörlosen.
  • Der Radebeuler BV bestreitet als Staffelsieger der Regionalliga die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga, muss aber den Sportfreunden Neusatz (2:6, 1:7) ebenso den Vortritt lassen, wie Radebeul II als Sachsenliga-Staffelsieger bei den Aufstiegsspielen zur Regionalliga.
  • Drei deutsche Meistertitel bei den Altersklassen durch Andreas Benz (Radebeul), Gabriele Berge (TH Leipzig) und Hans-Jürgen Göhler (Niedersedlitz).
  • Bereits zum 25. Mal ist das Eibauer Doppelturnier ein voller Erfolg.
  • Dirk Nötzel (Niederwürschnitz) übernimmt die Funktion des Landestrainers.
  • BC Stollberg und Stollberg/Niederdorfer BV fusionieren zum BC Stollberg-Niederdorf.
  • Der 1. Deutsche Badminton-Aktionstag im Oktober wird auch in Sachsen erfolgreich durchgeführt.
  • Die Leiterin der Geschäftsstelle, Ingrid Jungmann, geht zum Jahresende in den Ruhestand. Der Vorstand beruft zur Übernahme Helmar Schröter, der bis 1999 diese Funktion bereits innehatte.

[nach oben]

2006:

  • Neben ersten Überlegungen, international ein neues Zählsystem einzuführen, sind die erwarteten Preissteigerungen bei Federbällen: Das Thema des Winters.
  • Die beiden erfolgreichsten Radebeuler Nachwuchsspieler Janet Köhler (zum Olympiastützpunkt Mülheim) und Daniel Benz (zum Badmintongymnasium Frankfurt) verlassen den BVS, um international weiter voran zu kommen.
  • Die Mitgliederversammlung des BVS hat über die Einstellung der „Badmintonsport Sachsen“ entschieden. Künftig sind alle Informationen über die Homepage des BVS www.bvsachsen.de abzurufen.
  • Erstmalig seit Bestehen des BVS schafft mit der SG Gittersee eine Jugendmannschaft die Südostdeutsche Vize-Mannschaftsmeisterschaft.
  • Die „üblichen Verdächtigen“ (Benz, Berge, Göhler) unterstreichen mit ihren Titeln bei den DEM der Altersklassen ihren Fitnesszustand.
  • Robur Zittau ist aus der 2. Bundesliga abgestiegen, der Radebeuler BV kämpft um den Regionalligaerhalt und die SG Gittersee um den erstmaligen Aufstieg dorthin.

[nach oben]

2011:

  • Vereine: 79 
  • Mitglieder: 5.726 (Stand 01.01.2011)

[nach oben]